Aus im Cup

IMG_4056.jpg-UBSC Raiffeisen Graz

UBSC Raiffeisen Graz vs. BK IMMOunited Dukes 73:83

(27:23, 43:45, 56:62)

Dem UBSC Graz war klar, dass wohl nur mehr diese Partie gegen Klosterneuburg eine bisher völlig verkorkste Saison noch retten könnte. Dementsprechend konzentriert gingen die Steirer in dieses Spiel. Vor allem offensiv, wo sie dank eines groß aufspielenden Drago Brcina schnell ihren Rhythmus fanden. In der Defensive hatten die Grazer aber Probleme – auch weil Valentin in Abwesenheit von Benni Danek, der sich zuletzt in der BSL erneut am Finger verletzt hatte, viel Verantwortung übernahm. Durch seine energischen Drives kam der Guard entweder selbst zum Abschluss oder riss Löcher in die UBSC-Defense, die die Dukes eiskalt ausnützten. So führte Klosterneuburg zur Pause 45:43, obwohl die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt bereits neun Dreier versenkt hatten.  

Zwar traf Derrik Jamerson gleich zu Beginn des dritten Abschnitts den zehnten Distanzwurf, danach erhöhten die Dukes aber merklich die Schlagzahl. Defensiv spielten sie plötzlich viel intensiver, offensiv drückten sie aufs Tempo, was sich sofort bemerkbar machte. Punkt um Punkt wuchs der Vorsprung, knapp zwei Minuten vor der letzten Viertelpause betrug er bereits zwölf Zähler. Zwei weitere UBSC-Dreier sorgten vor dem Schlussabschnitt aber noch einmal für Spannung. Nachdem ein Ausfall des Scoreboards im Sportpark Graz für eine lange Unterbrechung sorgte, machte Klosterneuburg aber endgültig ernst. Mit viel Energie rissen sie das Spiel an sich – und komplettierten mit einem verdienten 83:73-Erfolg das Teilnehmerfeld des Basketball Austria Cup Final Fours.

Bei Graz machten Marko Car 15 Punkte und 9 Assists, und 5 Rebounds, Matija Poscic und Drago Brcina hatten bei Graz 13 Punkte und je 10 Rebounds.

Bei Klosterneuburg stachen Predrag Miletic mit seinen 22 Punkten und 7 Rebounds, Valentin Bauer mit 16 Punkten und Christoph Jakubowski mit 13 Punkten und 6 Rebounds hervor.

Ervin Dragsic, Head Coach Graz: „Nach einer sehr soliden ersten Halbzeit haben wir leider nach der Pause zu viele einfache Fehler gemacht. Wir haben es zugelassen, dass sich Klosterneuburg absetzen konnte. Wir haben versucht sie zu ärgern, aber am Ende war es ein verdienter Sieg der Dukes.“

Damir Zeleznik, Assistant Coach Klosterneuburg: „Wir haben heute ein sehr wichtiges Spiel gewonnen. Wir haben in der zweiten Halbzeit eine solide Leistung abgeliefert und sind meiner Meinung nach verdient ins Final Four eingezogen.“ 

Lennart Burgemeister, Spieler Klosterneuburg: „Erste Halbzeit haben wir leider schlecht verteidigt, viele einfach Punkte kassiert. Obwohl da unsere Offensive gut war, hat uns nach der Pause unsere stärkere Defense, das Spiel gewonnen.“ 

Beste Scorer: Car 15, Brcina, Poscic je 13 bzw. Miletic 22, Bauer 16, Jakubowski 13.