KEINE AUF- UND ABSTEIGER IN TOP-LIGEN

Bildschirmfoto 2020-03-25 um 21.41.25.png-UBSC Raiffeisen Graz

Nachdem der Österreichische Basketballverband und die Basketball Superliga GmbH die Saison 19/20 vergangene Woche als Reaktion auf die aktuelle Corona-Krise für beendet erklärt hatten, wurden nun erste Entscheidungen zu den unmittelbaren sportlichen Folgen getroffen. Die aktuelle Spielzeit der ADMIRAL Basketball Superliga, der Basketball Damen Superliga und der Basketball Zweite Liga wird wie bereits bekanntgegeben ohne Meister abgeschlossen. Es wird auch keinen sportlichen Auf- und Absteiger geben.


„Die aktuelle Krise hat unsere Basketball-Saison zu einem abrupten Ende gebracht. Dadurch fehlt uns jegliche sportliche Grundlage für die Erstellung einer Endtabelle. Im Sinne der sportlichen Fairness sehen wir daher keine andere Möglichkeit, als jegliche sportliche Entscheidung für diese Spielzeit auszusetzen“, erklärt Tomas Kanovsky, Geschäftsführer der Basketball Superliga GmbH. Damit bleiben die Teilnehmerfelder für die kommende Saison 2020/21 unverändert, insofern alle Lizenzanträge positiv beurteilt werden. 

„Uns ist klar, dass die Situation für die Klubs und die Liga bedrohlich ist. Unser Job ist es nun, im engen Austausch mit den Vereinsverantwortlichen, einen gangbaren Weg aus der Krise zu finden“, meint Präsident Gerald Martens, der auch eine Adaptierung der aktuellen Durchführungsbestimmungen in den Raum stellt. „Die wirtschaftliche Situation des Basketballs, die sich durch permanente Unterförderung des Verbandes historisch entwickelt hat, wird sich nicht verbessern – weder für den Verband, noch für die Liga oder die Klubs. Nach eingehender Analyse wird der Lizenzausschuss deshalb womöglich an der einen oder anderen Schraube drehen, ohne dabei aber die Qualität und Professionalität der Ligen zu gefährden.“ 

Wann dieser Prozess abgeschlossen wird, ist noch nicht klar. Es werde aber sicherlich keine Schnellschüsse geben, so Martens.