Sieg nach Verlängerung

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UBSC Raiffeisen Graz vs. Vienna D.C. Timberwolves 105:96 n.V

(27:28, 18:22, 28:26, 19:16, 13:4)

 

Anfangs hieß das Duell Ledoux gegen Timberwolves. Der Grazer Legionär erzielte die ersten acht Punkte und war hauptverantwortlich, dass die Steirer nur 8:9 im Rückstand waren. Die Wiener spielten attraktiven Team-Basketball und kreierten sich durch schnelles Kombinationsspiel offene Würfe, die sie auch trafen. Gegen Ende des Startviertels vergaben die Timberwolves einige Distanzwürfe, die Grazer nutzten dies eiskalt aus und waren wieder auf 27:28 dran. Der zweite Spielabschnitt war geprägt von kurzen Läufen beider Teams. Das bessere Ende hatten die Wiener, die mit sieben Punkten en suite zur Pause mit 50:45 führten.

Nach der Pause verteidigten beide Teams intensiver und es wurden keine leichten Körbe mehr zugelassen. Graz versuchte die Größenvorteile unter dem Korb auszunützen, die Wiener hatten ihr Wurfvisier sehr gut eingestellt und konterten erfolgreich. Bis Mitte des dritten Viertels setzten sich die Timberwolves nochmals auf acht Punkte ab, vier Minuten später war das Spiel endgültig wieder ausgeglichen. Im Schlussabschnitt versuchten die Wiener nochmals, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, doch ein entfesselter Mcglynn scorte 15 seiner 32 Punkte im letzten Viertel und war damit hauptverantwortlich, dass das Spiel in die Verlängerung ging. In der Overtime war die Luft bei den Wienern draußen, die Grazer zogen Punkt um Punkt davon und gewannen mit 105:96.

 

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Das einzige was heute zählt ist der Sieg. Alles andere, vor allem die Verteidigung haben wir vergessen. Ich hoffe, wir zeigen schon gegen Vienna ein besseres Gesicht.“

Andrija Matic, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind mental nicht richtig ins Spiel gegangen. Wir haben die Timberwolves unterschätzt, aber am Schluss gezeigt, dass wir mit gutem Teamwork das Spiel gewinnen wollen. Ich bin sehr stolz auf unser Team.“

Hubert Schmidt, Coach Timberwolves: „Allgemein eine super Partie von uns. Leider haben wir im vierten Viertel Inside-Probleme gehabt und Graz hat die Größenvorteile ausgenützt. Schlussendlich haben wir Ende viertes Viertel und in der Verlängerung nichts mehr getroffen. Ich bin dennoch sehr stolz und wir haben gezeigt, dass wir am Weg zurück sind.“

Jakob Szkutta, Spieler Timberwolves: „Wir haben gut angefangen und über weite Strecken des Spiels offensiv gute Lösungen gefunden. Im Endeffekt haben wir das Spiel dann im vierten Viertel aus der Hand gegeben, wo wir zwei bis drei Minuten blöde Fehler gemacht haben und zu unroutiniert waren. Auf diese Leistung können wir aber aufbauen.“

 

Werfer

UBSC: Nicholas McGlynn 32, Paul Isbetcherian 23, Jacob Ledoux 22, Andrija Matic 19, Samuel Daniel 7, Albin Balic 2

Timberwolves: D´Angelo 25, Szkutta 25, Nikolic 21

 

STATS: