Es hat knapp nicht gereicht

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Swans Gmunden vs. UBSC Raiffeisen Graz 89:81

(25:24, 21:19, 21:19, 22:19)

3:0 lautet die Saisonbilanz von Tabellenführer Gmunden gegen die achtplatzierten Grazer. Normalerweise würde man von einer klaren Angelegenheit ausgehen, doch die drei Duelle wurden in Summe lediglich um zehn Punkte entschieden. Erwartungsgemäß umkämpft war auch der Playoff-Auftakt zwischen den beiden Teams. Der UBSC legte einen Blitzstart hin und führte nach fünf Minuten 14:4. Doch die Swans antworten mit drei Dreiern innerhalb von nur einer Minute. Ein Trend, der das erste Viertel prägen sollte, denn auch die Steirer präsentierten sich äußerst zielsicher aus der Distanz, sodass die Oberösterreicher zu Beginn des zweiten Viertels nur mit 25:24 voranlagen. Nun konnten sich die Gmundner erstmals etwas absetzen und zeigten vor allem offensiv sehr ansprechenden Basketball mit sehenswertem Passspiel. Mitte des Abschnitts lag die Mirolybov-Truppe mit plus acht voran, ehe die Steirer kurz bis vor der Halbzeitpause wieder auf minus drei (43:46) verkürzten.

Viertel drei war von Anfang von Führungswechseln geprägt. Der UBSC präsentierte sich vor allem beim Zug zum Korb stark und verwertete hochprozentig in der Zone. Die Heimmannschaft konterte offensiv mit Teambasketball und konnte sich bis zum Schlussabschnitt wieder leicht absetzen (67:62). Gmunden Kapitän Enis Murati eröffnete dann mit einem Dreier und wenig später lagen die Favoriten erstmals zweistellig voran. Zwar kämpften die Grazer beherzt weiter, doch die Schwäne gaben sich nun äußerst routiniert und verwalteten den Vorsprung bis zum Spielende (89:81).

Anton Mirolybov, Head Coach Gmunden: „Erstes Spiel, erster Sieg. Es ist immer gut zu Hause mit einem Sieg zu starten, aber wir müssen noch viel verbessern.“

Jaylon Tate, Spieler Gmunden: „Offensiv war das ein guter Start in die Serie, auch wenn wir etwas verhalten begonnen haben. Aber wir haben uns dann gesteigert und die defensive Intensität erhöht, haben offensiv hart gespielt und gewonnen. Das müssen wir die restliche Serie fortsetzen.“


Nicholas McGlynn, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir hatten immer wieder gute Phasen, aber das hat heute nicht gereicht. Klarerweise sind wir enttäuscht, denn wir sind mit viel Energie in die Partie gegangen. Aber wir hatten nicht genug Konzentration, wenn es darum ging, unseren Gameplan umzusetzen – ich ganz speziell. Jetzt schauen wir auf Spiel zwei und werden an einigen Stellen nachbessern, um hoffentlich das Heimspiel zu gewinnen.“ 


Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Es war ein hartes Spiel, ein sehr physisches Spiel. Am Ende haben dann Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben für Gmunden. Das können wir nur am Sonntag besser machen und vielleicht müssen wir auch etwas physischer spielen.“

Werfer:

Swans: Blazan 22, Murati 20, Jelks 15

UBSC: Samuel Daniel 24, Jakob Ledoux 22, Stanley Whittaker 15, Nicholas McGlynn 10, Andrija Matic 5, Paul Isbetcherian 5