UBSC sichert sich Playoffs nach Comeback-Thriller

UBSC sichert sich Playoffs nach Comeback-Thriller

UNGER STEEL Gunners Oberwart vs. UBSC Raiffeisen Graz 77:81

(18:19, 25:14, 19:18, 15:30)

Der UBSC Raiffeisen Graz ist in den ersten zwei Minuten der Partie die dominierende Mannschaft, vor allem die Defense der Steirer weiß mit spektakulären Blocks und Steals zu überzeugen. Doch schnell wird die Offense der UNGER STEEL Gunners Oberwart zum Leben erweckt und sorgt für einen neun Punkte Lauf der Burgenländer. Fast Breaks beider Teams bestimmen das erste Viertel bis zum Schluss.

Das 2. Viertel starten die Hausherren deutlich intensiver und zwingen nach starker Punkteausbeute die Gäste früh zu einem Timeout. Danach bringen die Grazer die Situation unter Kontrolle und bleiben punktemäßig nah dran an den Gunners. Die Oberwarter gelangen im Anschluss zu oft in die Zone des UBSC und erzielen somit einfache Korbleger. Wenige Minuten vor der Halbzeit verursacht die Grazer Offense zu viele Ballverluste, mit einem zehn Punkte Vorsprung für den Tabellenführer geht es in die Halbzeitpause.

Auch nach der Pause sind es die Gunners, die das Spiel fest im Griff haben. Eine starke Trefferquote sorgt für eine zwischenzeitliche 18 Punkte Führung. Doch im Anschluss fängt sich der UBSC und kann durch clevere Spielzüge den Rückstand verkürzen. Die Burgenländer scheinen sich in diesen Momenten siegessicher und beginnen fahrlässig zu werden. Dennoch bleibt der zehn Punkte Vorsprung zum Ende des 3. Viertels bestehen.

Den Grazer Ansätzen am Anfang des letzten Viertels nach, scheint ein Comeback alles andere als unmöglich. Den zunehmenden Offensivbemühungen zufolge, können sich die Gäste kurze Zeit auf fünf Punkte annähern und zwingen die Heimmannschaft zu einem Timeout. Recht unerwartet entwickelt sich dieses Spiel wenige Minuten vor Schluss zu einem echten Thriller. Keine zwei Minuten vor dem Ende können die Grazer durch einen Freiwurf nach Korbleger von Peyton Gerald ausgleichen. Das Momentum liegt in diesen Sekunden klar auf Seiten der Gäste. UBSC-Point Guard Tevin Brewer zeigt seine Leader-Fähigkeiten, nachdem er sechs Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe zugesprochen bekommt und eiskalt auf vier Punkte Vorsprung erhöht. Die Gunners können in Folge nicht mehr punkten und somit fixiert der UBSC eine Runde vor Ende des Grunddurchgangs die Top-6 und steht in den Playoffs.

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Ein großartiger Kampf von beiden Mannschaften. Wir waren fast das gesamte Spiel über in Rückstand und haben mit einem unglaublichen Willen am Ende das Spiel gewonnen. Ich gratuliere meiner Mannschaft zu den Playoffs.”

Artikel von René Pauger

Fotos: © Basketball Austria / Th. Werchota

Beste Scorer:

Gunners: Taylor 17, Knessl 16, Carillo 15, Johnson 6, Abou Ahmed 5, Köppel D. 5, Patekar 5, Poljak 5, Diggs 5,

UBSC Raiffeisen Graz: Tevin Brewer 25, Nick Lynch 20, Peyton Gerald 16, Jordan Wood 9, Zach Laput 5, Chase Paar 5,

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Peter Hribernig - Head of Editorial - UBSC Graz
Peter Hribernig (IT HEAD DIVISION)
UBSC sichert sich Playoffs nach Comeback-Thriller

UBSC sichert sich Playoffs nach Comeback-Thriller

UNGER STEEL Gunners Oberwart vs. UBSC Raiffeisen Graz 77:81

(18:19, 25:14, 19:18, 15:30)

Der UBSC Raiffeisen Graz ist in den ersten zwei Minuten der Partie die dominierende Mannschaft, vor allem die Defense der Steirer weiß mit spektakulären Blocks und Steals zu überzeugen. Doch schnell wird die Offense der UNGER STEEL Gunners Oberwart zum Leben erweckt und sorgt für einen neun Punkte Lauf der Burgenländer. Fast Breaks beider Teams bestimmen das erste Viertel bis zum Schluss.

Das 2. Viertel starten die Hausherren deutlich intensiver und zwingen nach starker Punkteausbeute die Gäste früh zu einem Timeout. Danach bringen die Grazer die Situation unter Kontrolle und bleiben punktemäßig nah dran an den Gunners. Die Oberwarter gelangen im Anschluss zu oft in die Zone des UBSC und erzielen somit einfache Korbleger. Wenige Minuten vor der Halbzeit verursacht die Grazer Offense zu viele Ballverluste, mit einem zehn Punkte Vorsprung für den Tabellenführer geht es in die Halbzeitpause.

Auch nach der Pause sind es die Gunners, die das Spiel fest im Griff haben. Eine starke Trefferquote sorgt für eine zwischenzeitliche 18 Punkte Führung. Doch im Anschluss fängt sich der UBSC und kann durch clevere Spielzüge den Rückstand verkürzen. Die Burgenländer scheinen sich in diesen Momenten siegessicher und beginnen fahrlässig zu werden. Dennoch bleibt der zehn Punkte Vorsprung zum Ende des 3. Viertels bestehen.

Den Grazer Ansätzen am Anfang des letzten Viertels nach, scheint ein Comeback alles andere als unmöglich. Den zunehmenden Offensivbemühungen zufolge, können sich die Gäste kurze Zeit auf fünf Punkte annähern und zwingen die Heimmannschaft zu einem Timeout. Recht unerwartet entwickelt sich dieses Spiel wenige Minuten vor Schluss zu einem echten Thriller. Keine zwei Minuten vor dem Ende können die Grazer durch einen Freiwurf nach Korbleger von Peyton Gerald ausgleichen. Das Momentum liegt in diesen Sekunden klar auf Seiten der Gäste. UBSC-Point Guard Tevin Brewer zeigt seine Leader-Fähigkeiten, nachdem er sechs Sekunden vor Schluss zwei Freiwürfe zugesprochen bekommt und eiskalt auf vier Punkte Vorsprung erhöht. Die Gunners können in Folge nicht mehr punkten und somit fixiert der UBSC eine Runde vor Ende des Grunddurchgangs die Top-6 und steht in den Playoffs.

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Ein großartiger Kampf von beiden Mannschaften. Wir waren fast das gesamte Spiel über in Rückstand und haben mit einem unglaublichen Willen am Ende das Spiel gewonnen. Ich gratuliere meiner Mannschaft zu den Playoffs.”

Artikel von René Pauger

Fotos: © Basketball Austria / Th. Werchota

Beste Scorer:

Gunners: Taylor 17, Knessl 16, Carillo 15, Johnson 6, Abou Ahmed 5, Köppel D. 5, Patekar 5, Poljak 5, Diggs 5,

UBSC Raiffeisen Graz: Tevin Brewer 25, Nick Lynch 20, Peyton Gerald 16, Jordan Wood 9, Zach Laput 5, Chase Paar 5,

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Peter Hribernig - Head of Editorial - UBSC Graz
Article by Peter Hribernig (IT HEAD DIVISION)