
Knappe Niederlage gegen den amtierenden Meister
UBSC Raiffeisen Graz vs. Unger Steel Gunners Oberwart 82:86
(17:18, 27:31, 16:16, 22:21)
Nach knapp drei gespielten Minuten in dieser Partie erleben wir im Raiffeisen Sportpark auch schon das erste Highlight. Ein Slam Dunk von Peyton Gerald bringt gleich einmal Feuer in dieses schon im Vorhinein als vermeintliches Topspiel angepriesene Duell. In den ersten paar Minuten sind die Unger Steel Gunners aus Oberwart unserem UBSC Raiffeisen Graz jedoch oftmals dieser einen Possession voraus. Ein schöner Dunk nach Fast Break gleicht diese Partie erstmals aus. Ausgeglichen ist auch das Stichwort dieses ersten Viertels. Lediglich ein Punkt trennt die beiden Teams.
Unsere Jungs eröffnen die Punktejagd und übernehmen die Führung. Danach verläuft die Partie so wie im ersten Viertel, nämlich beide Teams im Gleichschritt. Bisher gelang es noch keiner Mannschaft, sich punktemäßig einigermaßen abzusetzen. Ein geglückter And One nach gut fünf gespielten Minuten bringt unseren UBSC wieder an die Front. Doch sofort schaffen es die Gunners wieder zu kontern. Ihnen gelingt es auch, nach einem ausgebliebenen Foulpfiff für die Grazer, zum ersten Mal in diesem Spiel auf ein Two Possession Game zu erhöhen. Bis zur Halbzeitpause ändert sich dahingehend auch nichts mehr.
Ein gelungener Dreier von den Gästen setzt den Startschuss für die zweite Hälfte. Knapp zur Hälfte dieses Viertels stellen die Burgenländer auf eine zehn Punkte Führung. Ein darauffolgendes Timeout von Headcoach Dragšič soll die Partie zu Gunsten unseres UBSC drehen. Eine Minute vor dem vierten Viertel können unsere Jungs wieder auf drei Punkte Rückstand verkürzen, der jedoch Sekunden später wieder auf sechs Punkte erhöht wird. Ein geglückter Freiwurf sorgt für eine fünf Punkte Aufholjagd im letzten Viertel.
Ein direkt verwandelter Dreier macht diese Aufgabe noch erschwinglicher. Im Anschluss können die Gunners das Spiel an sich binden und zwischenzeitlich auf zehn Punkte Vorsprung erhöhen. Doch Dragšič’s Timeouts zeigen heute besonders Wirkung, denn daraufhin kann unsere Mannschaft knapp vier Minuten vor Schluss abermals auf ein One Possession Game verkürzen. In Folge lassen die Gunners unseren UBSC nicht mehr die Führung ergattern und setzen 35 Sekunden vor Schluss den Game Over From Downtown.
René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Such a close match against the current champion of the Superliga today. What was the reason for the close loss?
Dimitris Sarikas, Co-Trainer UBSC Raiffeisen Graz: “At first I say congrats to both teams for the good game. I think the team that deserved to win actually won. The reason why we lost are the turnovers. We lost our concentration there, especially in the last minutes of the game. We need to be more focused to close up these tough games, especially when you’re playing against the back to back champions. But overall I think we also did some good things during the game. We dominated the rebounds against them which kept us in the game. Our defense in the first half was very soft. We gave them a lot of three points which they executed and made a high percentage of the three-pointers. They shot 56% three-point today. That’s an extremely high percentage. So if we’re not there, we get everybody involved, then it gets a tough game. Halftime, we went in, we made some adjustments to it. We came closer, but as I said in the last minute, it was the turnovers that decided the game. And that’s where we need to be a little bit more concentrated, focused for the little details, because this is the difference between winning and losing at this level of basketball right now. Yes, next game is a final now. It’s a game we wanna win. Dukes are a good team. They got Landesberg back. We’ll be prepared as much as we can about them, and we’ll see then who we get in the playoffs and take it from there.
René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Knappe Niederlage heute gegen den amtierenden Meister. Wenn man das statistisch aufgreifen muss, kann man vielleicht die Turnovers hernehmen. Das waren von uns 16 an der Zahl, doppelt so viele wie von den Gunners. War diese Statistik ausschlaggebend heute?”
Niklas Michel, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: “Auf alle Fälle. Turnover sagt immer viel über das Spiel aus. Wenn man viele Turnover hat, ist man unkonzentriert, so wie wir heute auch waren. Und das müssen wir auf alle Fälle gegen Klosterneuburg jetzt besser machen nächste Partie.”
Pauger: “Auch die Dreierquote ließ heute mit spielübergreifend 5 zu wünschen übrig. Wieso schwankt diese Statistik in den letzten Spielen so?”
Michel: “Also heute kann man auf alle Fälle sagen, dass wir defensiv sehr unkonzentriert waren und deswegen sehr oft auf uns gescored worden. Und dann ist es im Endeffekt schwierig, dann in der Offense auch konstant zu sein. Und das war heute auch ein großes Problem bei uns.”
Pauger: “Jetzt wollen wir auf nächsten Samstag blicken. Da haben wir das letzte Spiel in der Platzierungsrunde auswärts in Niederösterreich gegen die Dukes. Was erhofft man sich da?”
Michel: „Ja, das ist das letzte Spiel der Saison und wir wollen auf alle Fälle gewinnen und einen Aufschwung mitnehmen für die Playoffs, wo wir dann zuschlagen werden und hoffentlich bis ins Finale kommen.”
Artikel von René Pauger
Fotos: © Basketball Austria / B. Kohlmaier


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Knappe Niederlage gegen den amtierenden Meister
UBSC Raiffeisen Graz vs. Unger Steel Gunners Oberwart 82:86
(17:18, 27:31, 16:16, 22:21)
Nach knapp drei gespielten Minuten in dieser Partie erleben wir im Raiffeisen Sportpark auch schon das erste Highlight. Ein Slam Dunk von Peyton Gerald bringt gleich einmal Feuer in dieses schon im Vorhinein als vermeintliches Topspiel angepriesene Duell. In den ersten paar Minuten sind die Unger Steel Gunners aus Oberwart unserem UBSC Raiffeisen Graz jedoch oftmals dieser einen Possession voraus. Ein schöner Dunk nach Fast Break gleicht diese Partie erstmals aus. Ausgeglichen ist auch das Stichwort dieses ersten Viertels. Lediglich ein Punkt trennt die beiden Teams.
Unsere Jungs eröffnen die Punktejagd und übernehmen die Führung. Danach verläuft die Partie so wie im ersten Viertel, nämlich beide Teams im Gleichschritt. Bisher gelang es noch keiner Mannschaft, sich punktemäßig einigermaßen abzusetzen. Ein geglückter And One nach gut fünf gespielten Minuten bringt unseren UBSC wieder an die Front. Doch sofort schaffen es die Gunners wieder zu kontern. Ihnen gelingt es auch, nach einem ausgebliebenen Foulpfiff für die Grazer, zum ersten Mal in diesem Spiel auf ein Two Possession Game zu erhöhen. Bis zur Halbzeitpause ändert sich dahingehend auch nichts mehr.
Ein gelungener Dreier von den Gästen setzt den Startschuss für die zweite Hälfte. Knapp zur Hälfte dieses Viertels stellen die Burgenländer auf eine zehn Punkte Führung. Ein darauffolgendes Timeout von Headcoach Dragšič soll die Partie zu Gunsten unseres UBSC drehen. Eine Minute vor dem vierten Viertel können unsere Jungs wieder auf drei Punkte Rückstand verkürzen, der jedoch Sekunden später wieder auf sechs Punkte erhöht wird. Ein geglückter Freiwurf sorgt für eine fünf Punkte Aufholjagd im letzten Viertel.
Ein direkt verwandelter Dreier macht diese Aufgabe noch erschwinglicher. Im Anschluss können die Gunners das Spiel an sich binden und zwischenzeitlich auf zehn Punkte Vorsprung erhöhen. Doch Dragšič’s Timeouts zeigen heute besonders Wirkung, denn daraufhin kann unsere Mannschaft knapp vier Minuten vor Schluss abermals auf ein One Possession Game verkürzen. In Folge lassen die Gunners unseren UBSC nicht mehr die Führung ergattern und setzen 35 Sekunden vor Schluss den Game Over From Downtown.
René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Such a close match against the current champion of the Superliga today. What was the reason for the close loss?
Dimitris Sarikas, Co-Trainer UBSC Raiffeisen Graz: “At first I say congrats to both teams for the good game. I think the team that deserved to win actually won. The reason why we lost are the turnovers. We lost our concentration there, especially in the last minutes of the game. We need to be more focused to close up these tough games, especially when you’re playing against the back to back champions. But overall I think we also did some good things during the game. We dominated the rebounds against them which kept us in the game. Our defense in the first half was very soft. We gave them a lot of three points which they executed and made a high percentage of the three-pointers. They shot 56% three-point today. That’s an extremely high percentage. So if we’re not there, we get everybody involved, then it gets a tough game. Halftime, we went in, we made some adjustments to it. We came closer, but as I said in the last minute, it was the turnovers that decided the game. And that’s where we need to be a little bit more concentrated, focused for the little details, because this is the difference between winning and losing at this level of basketball right now. Yes, next game is a final now. It’s a game we wanna win. Dukes are a good team. They got Landesberg back. We’ll be prepared as much as we can about them, and we’ll see then who we get in the playoffs and take it from there.
René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Knappe Niederlage heute gegen den amtierenden Meister. Wenn man das statistisch aufgreifen muss, kann man vielleicht die Turnovers hernehmen. Das waren von uns 16 an der Zahl, doppelt so viele wie von den Gunners. War diese Statistik ausschlaggebend heute?”
Niklas Michel, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: “Auf alle Fälle. Turnover sagt immer viel über das Spiel aus. Wenn man viele Turnover hat, ist man unkonzentriert, so wie wir heute auch waren. Und das müssen wir auf alle Fälle gegen Klosterneuburg jetzt besser machen nächste Partie.”
Pauger: “Auch die Dreierquote ließ heute mit spielübergreifend 5 zu wünschen übrig. Wieso schwankt diese Statistik in den letzten Spielen so?”
Michel: “Also heute kann man auf alle Fälle sagen, dass wir defensiv sehr unkonzentriert waren und deswegen sehr oft auf uns gescored worden. Und dann ist es im Endeffekt schwierig, dann in der Offense auch konstant zu sein. Und das war heute auch ein großes Problem bei uns.”
Pauger: “Jetzt wollen wir auf nächsten Samstag blicken. Da haben wir das letzte Spiel in der Platzierungsrunde auswärts in Niederösterreich gegen die Dukes. Was erhofft man sich da?”
Michel: „Ja, das ist das letzte Spiel der Saison und wir wollen auf alle Fälle gewinnen und einen Aufschwung mitnehmen für die Playoffs, wo wir dann zuschlagen werden und hoffentlich bis ins Finale kommen.”
Artikel von René Pauger
Fotos: © Basketball Austria / B. Kohlmaier


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