Niederlage gegen die Swans
UBSC Raiffeisen Graz vs. Raiffeisen Swans Gmunden 82:90
(17:27, 25:22, 16:18, 24:23)
Im Wissen, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen, beginnen die Raiffeisen Swans Gmunden turbulent und erarbeiten sich früh eine gepolsterte Führung. Der UBSC Raiffeisen Graz benötigt ein Timeout und einen anschließenden Doppelwechsel von Headcoach Ervin Dragšič, um erste Akzente in dieser Partie setzen zu können. Dennoch geht das 1. Viertel klar an die Gäste vom Traunsee.
Die Oberösterreicher beginnen das 2. Viertel ähnlich spielbestimmend, die Steirer hingegen ähnlich lasch. Gegen Mitte des Viertels gewinnt die Partie etwas mehr an Spannung, da von nun an beide Teams die Offensive fest in den Fokus legen. Kurz vor der Halbzeitpause landet UBSC-Point Guard Tevin Brewer einen Dreier und verkürzt somit auf eine sieben Punkte Pausenführung für die Truppe von Swans-Neo-Coach Nabil Murad.
Ähnlich wie im letzten Spiel in Oberwart kommt der UBSC gestärkt aus der Kabine und wirkt wie ausgewechselt. Ein Block mit darauffolgenden Dunk im Fast Break bringt den Sportpark kurzzeitig zum Kochen. Knapp vier Minuten vor Ende des 3. Viertels kann die Heimmannschaft erstmals ausgleichen. Die letzten drei Minuten ertönt im Sportpark aufgrund strittiger Schiedsrichterentscheidungen ein lautstarkes Pfeifkonzert.
Im letzten Viertel gibt es für den UBSC einen neun Punkte Rückstand aufzuholen, der sich kurze Zeit später auf zwölf Punkte ausweitet. Ein darauffolgender Timeout der Steirer lässt die Gäste nochmal gehörig ins Straucheln kommen. Mit knapp fünf Minuten Restspielzeit kann der UBSC wieder ausgleichen. Doch in Folge gewinnen die Swans wieder die Oberhand und zwingen die Grazer mit starken 3-Punkt-Würfen in die Knie.
Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Wir haben sehr unkonzentriert angefangen und das Spiel eigentlich schon in der 1. Halbzeit aus der Hand gegeben. Aufgrund unnötiger Ballverluste am Ende, waren wir nicht mehr in der Lage das Spiel zu drehen.”
Artikel von René Pauger
Fotos: © Basketball Austria / B. Kohlmaier



