Wechsel in den Führungspositionen des UBSC Raiffeisen Graz

Der Basketball-Superligaclub UBSC Raiffeisen Graz ordnet nach 20 Jahren erstmals seinen Vorstand neu und besetzt dabei entsprechend die Führungspositionen. Vorab aber ein Rückblick auf das Wirken der bislang in Verantwortung handelnden Personen Johann Simenko (Obmann), Walter Brückler (Kassier) und des Geschäftsführers Michael Fuchs der UBSC Sport & Marketing GmbH.

Man begann 2006/07 in der 2. Bundesliga Herren (2005/06 war man Letzter), die man ungeschlagen als Sieger beendete. Durch das Ausscheiden der Mattersburg Rocks konnte der UBSC – nachdem man im mittleren Play-Off- 5. wurde – deren Platz in der Superliga einnehmen. Alsbald gründete man auch die UBSC-Damenmannschaft, die aber dann 2 Saisonen später als UBI Graz mutierte.

In den ersten Jahren tat sich der UBSC sehr schwer und hatte zumeist den Abstieg als Gegner im Rücken.

Erste Erfolge stellten sich 2011 ein, als man als Veranstalter des Cup-Final-Fours ins Semifinale des österreichischen Cups vorstieß. Im Jahr darauf konnte man diesen Erfolg mit dem Einzug ins Cupfinale toppen. Dem Gegner Gmunden Swans unterlag man in Güssing nach einer sehr spannenden Partie.

Danach folgten wieder Jahre, die zwar partiell gute Leistungen brachten, jedoch die Play-Off-Teilnahme zumeist – mit einer Ausnahme – verwehrt blieb.

Der schwärzeste Tag des Vereins (Wettskandal) war gleichzeitig auch ein Neustart, der für den UBSC Raiffeisen Graz große Erfolge brachte. Der Vorstand und Sportdirektor Karl Sommer entschieden sich zu einem kompletten Strategiewechsel. In den folgenden Jahren beendete man bis einschließlich 2025/2026 alle Saisonen auf einem Play-Off-Platz. Mehr noch: Bis auf die Saison 2022/23 etablierte man sich fortan permanent in den Top 6 und ließ dabei mehrere Jahre sogar die Rivalen aus Kapfenberg hinter sich.

Im Cup konnte man 2023 mit dem Erreichen des Cupfinales ein echtes Highlight setzen. Der als praktisch unschlagbar geltende BC Vienna zog in einer hochdramatischen Partie in letzter Sekunde durch eine Glanzleistung des gesamten UBSC Teams den Kürzeren. Im Finale bekam man es abermals mit den Gmunden Swans zu tun, die davor die Gunners aus Oberwart besiegten. In einer spannenden Partie, in der der UBSC überwiegend vorne lag, verlor man am Ende äußerst unglücklich mit 67:73. Der Basketball-Gott in grau-schwarz hatte dabei kein Erbarmen mit den Grazern gehabt.

In der Folgesaison 2023/24 setzte der UBSC unter der Führung von Zach Cooks und Jeremy Smith abermals neue Maßstäbe – man erreichte sensationell nach einem 3:2 gegen die Dukes aus Klosterneuburg das Basketball-Superliga-Finale. Die Finalserie ging letztlich 0:3 gegen die Gunnes verloren – dennoch bot man in Spiel 2 und 3 eine absolut ebenbürtige Leistung, die durchaus auch ein anderes Ergebnis hätte bringen können.

In der bislang letzten Saison 2025/26 gelang es dem UBSC-Team um Ervin Dragsic (9 Jahre beim UBSC) und Dimitris Sarikas abermals Vereinsrekorde zu brechen. Man besiegte erstmals alle Superliga-Teams in einer Saison und schaffte darüber hinaus 6 Siege in Serie. Äußerst bemerkenswert waren in dieser Saison auch die Teamstatistiken. Am Ende des Grunddurchgangs war der UBSC in praktisch fast allen nennenswerten Statistiken (12 Mal) an der Spitze der win2day-Basketball-Superliga – einzigartig in Europa. Dennoch rutschte man letztendlich fast glücklich als 6. in die Zwischenrunde, die man als 5. beendete. Im Viertelfinale konnte man die Welser mit 3:1 besiegen, ehe gegen die wiedererstarkten Kapfenberg Bulls das Ende im Semifinale kam.

Auch die UBSC-DBBC-Damen konnten sich mit fast ausschließlich einheimischen Spielerinnen in den letzten Jahren erfolgreich schlagen und erreichten dabei mehrmals das Semifinale in der Meisterschaft und im Cup. Der UBSC Raiffeisen Graz stand in diesen 20 Jahren mehrfach an der Spitze in den Nachwuchskategorien Österreichs. Die Burschen und Mädchen erreichten dabei insgesamt 5 österreichische Meistertitel und insgesamt 6 Vizemeistertitel.

Auch strukturell hat sich viel getan. Der UBSC Raiffeisen Graz ist seit mehreren Jahren Teil der Steirischen Basketball-Akademie und führt als zusätzlichen Karriereweg gemeinsam mit den Kapfenberg Bulls das Furture-Team-Steiermark, das sich in den letzten Jahren als fixer Bestandteil der 2. Bundesliga etabliert hat.

Trotz all dieser Erfolge ist der Druck auf allen Ebenen derart gewachsen, dass sich der alte Vorstand glücklich schätzt, würdige Nachfolger gefunden zu haben.

Martin Mitter und Kerstin Höger (MM-Vermietung) werden den Verein künftig mit Engagement und Einsatz in eine hoffentlich gute Zukunft führen.

Zum Abschluß bedankt sich der nunmehrige Ex-Vorstand des UBSC Raiffeisen Graz bei allen Sponsoren und Unterstützern, sowie auch den treuen Fans. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Trainern – Ervin Dragsic, Dimitris Sarikas, Edvin Brkic (Nachwuchs-Chef und Damen- Coach), sowie allen Nachwuchstrainern.

Mit freundlichen Grüßen

Johann Simenko

Walter Brückler

Michael Fuchs

 

In eigener Sache:

Auch ich werde meine Tätigkeit als Verantwortlicher der Home Page des UBSC Raiffeisen Graz beenden. Ich danke dem scheidenden Vorstand, insbesondere Michael Fuchs, für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in den beinahe 10 Jahren. Ich wünsche dem UBSC für die Zukunft alles Gute.

Mit sportlichen Grüßen

Peter Hribernig

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Saisonende für den UBSC – Niederlage im dritten Playoff Spiel gegen die Bulls

Hefte Helfen Bulls Kapfenberg vs UBSC Raiffeisen Graz 107:81

(30:18, 22:17, 28:26, 27:20)

Auch im dritten Spiel hatte der UBSC Graz gegen die Bulls aus Kapfenberg keine Chance – die Semifinalserie endet somit 3:0 für die Bulls.

Die Bulls aus Kapfenberg starteten mit hoher Intensität ins Steirer-Derby und stellten bereits im ersten Viertel auf 30:18. Im zweiten Viertel blieben die Hausherren  klar tonangebend und die Grazer konnten den Rückstand nicht aufholen – zur Pause stand es 52:35. Die hohe Trefferquote aus dem Feld und von der 3-Punktlinie waren ausschlaggebend für die eindeutige Führung der Kapfenberger über den gesamten Spielverlauf. So steht es vorm Schlussviertel bereits 80:61. Die Offensive des UBSC Graz konnte leider nicht wie gewohnt dagegenhalten – Peyton Gerald war der heutige Topscorer, während Tevin Brewer leider nicht wie gewohnt ins Spiel fand. Am Ende gewinnen die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg mit 107:81 gegen den UBSC Raiffeisen Graz.

Damit ist die Saison 2025/2026 für uns zu Ende – mit Platz 5 im Grunddurchgang und dem Sieg im Viertelfinal Playoff gegen Wels blicken wir auf eine intensive und emotionale Saison mit vielen Highlights und großem Kampfgeist zurück.

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: „Verdienter Sieg für Kapfenberg und auch ein verdienter Seriensieg. Wir waren heute leider zu schwach, besonders in der Verteidigung. Kapfenberg hat hervorragend gespielt. Wenn sie so weitermachen, haben sie sehr gute Chancen, auch Meister zu werden. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft und wie sie diese Saison den Verein in der Liga präsentiert haben – die Fans konnten die Spiele in Graz genießen. Die Jungs haben sich ein großes Lob verdient, weil sie in jedem Spiel alles gegeben haben. Ich bin wie immer sehr stolz auf diese Mannschaft – Graz kann mit Freude in die Zukunft schauen.“

Alan Derado, Kapitän UBSC Raiffeisen Graz: „Wir haben eine lange und harte Saison hinter uns, in der wir immer zusammengehalten haben.“

Fotos: © Basketball Austria / M. Tobisch

Beste Scorer:

Bulls: Green 24, Grgic 21, Jones 21, Fields 12, Zotov 11, McCaw 7, Gross 6, Krstic 4, Schrittwieser 1

UBSC Raiffeisen Graz:  Peyton Gerald 26, Nick Lynch 12, Jordan Wood 12, Zach Laput 11, Chase Paar 8, Tevin Brewer 4, Alan Derado 3,  Benjamin Jugovic 2, Niklas Michel 2, Philip Bliem 1

Drittes Spiel in Kapfenberg – DO OR DIE

Hefte Helfen Kapfenberg Bulls vs. UBSC Raiffeisen Graz

Donnerstag, 19.00 Uhr – SPH Walfersam

Live auf  basketballaustria.tv

Der UBSC Raiffeisen Graz steht mit dem Rücken zur Wand. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in Spiel zwei reichte es am Ende nicht ganz, um die Serie auszugleichen. Die Grazer müssen nun in Kapfenberg gewinnen, um die Saison am Leben zu erhalten.

Die Ausgangslage für die Bulls könnte jedoch kaum besser sein. Nach dem souveränen Auftaktsieg und dem hart erkämpften 88:83-Erfolg in Graz am vergangenen Sonntag haben die Obersteirer nun drei Matchbälle auf den Finaleinzug.

Für den UBSC Raiffeisen Graz gibt es in Kapfenberg nur ein Motto. SIEGEN ODER FLIEGEN!

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Knappe Heimniederlage gegen die Bulls

UBSC Raiffeisen Graz vs Hefte Helfen Bulls Kapfenberg 83:88

(25:25, 19:26, 25:20, 14:17)

Hefte Helfen Bulls Kapfenberg holt sich den Aufwurf und Vitali Zotov bringt Kapfenberg mit seinem getroffenen Dreier mit 3:0 in Front. Im ersten Viertel wechselt die Führung 12 mal, mit 25:25 geht es in die Viertelpause. Der Grazer Tevin Brewer kassiert in der 9 Minute sein drittes Foul. Das vorherige Foul an ihm (Halten) wurde leider übersehen. Er verbringt das gesamte zweite Viertel auf der Bank.

Jordon Wood stellt mit seinen 2 getroffenen Freiwürfen auf 27:25, aber Kapfenberg holt mehr Offensivrebounds und mit den 6 getroffenen Dreier in diesem Viertel ziehen sie davon. Bis zur Pause hat Kapfenberg 10 Wurfversuche mehr als Graz (37/27). Beide Teams schenken sich nichts und kämpfen um jeden Ball. Ab der 16. Minute wechselt der Spielstand von 31:41 (-10) und 41:46 (-5) hin und her. Der Grazer Zach Laput verkürzt kurz vor der Halbzeit noch auf 44:51.

Nach der Pause verteidigt der UBSC Raiffeisen Graz besser, zwingt Kapfenberg zu Turnover und verkürzt den Rückstand in der 27. Minute auf 61:62. Aber dann ist der ehemalige Grazer Spieler Quinton Green für die Bullen zur Stelle und trifft seine Dreier trotz starker Defensive der UBSC Graz Spieler. Das dritte Viertel geht trotzdem mit 25:20 an Graz und mit 69:71 beginnen die letzten 10 Minuten.

Sogleich kann sich Kapfenberg mit 2 Dreier (Krstic und Jones) wieder absetzen. Die Grazer kämpfen, blocken die Würfe der Bullen, verhindern 2x den Einwurf, scheitern dann aber mehrmals unter dem Korb der Gegner, oder der Ball tanzt im Netz und springt wieder raus.

In der 38. Minute bei 82:84 hat es Graz in der Hand, aber entscheidende Dreierversuche verfehlen ihr Ziel, so gewinnt Kapfenberg auch das zweite Semifinalspiel, nun in Graz mit 83:88. Das Zulassen von 16 Offensivrebounds der Kapfenberger, nur 11 von Graz und die 19 getroffenen Dreier (von 46) der Bullen versus der 7 (von 19) von Graz waren die Gründe des Ergebnisses. Trotzdem hat man gesehen, dass mit viel Einsatz, starker Defensive, bessere Rebound Arbeit und schnellem Spiel einiges möglich ist und dadurch Kapfenberg Schwächen gezeigt hat.

Die rund 1400 Zuseher sahen ein bis zum Schluß spannendes Spiel bei dem die Fans mit ihren Trommeln für eine super Stimmung sorgten. Im Rahmen des Spiels wurden auch unsere Nachwuchsteams für ihre Leistungen geehrt.

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir haben heute die große Möglichkeit verpasst auszugleichen und haben uns durch Unkonzentriertheiten in den letzten zwei bis drei Minuten selbst geschlagen. Kapfenberg hat das leider gut ausgenutzt. Jetzt müssen wir in Kapfenberg am Donnerstag alles geben“.

Fotos: © Basketball Austria / B. Kohlmaier

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz:  Zach Laput 23, Jordan Wood 20, Peyton Gerald 12, Tevin Brewer 10, Chase Paar 10, Nick Lynch 8,

Bulls: Green 25, Jones 20, Fields 13,  Zotov 11, Grgic 8, Kristic 6, Gross 4,

Mit voller Kraft ins zweite Spiel

UBSC Raiffeisen Graz vs Hefte Helfen Kapfenberg Bulls

Sonntag, 17.30 Uhr – Raiffeisen Sportpark Graz

Live auf  basketballaustria.tv

Nach der klaren Niederlage in Walfersam kann der UBSC Raiffeisen Graz bereits am Sonntag im Raiffeisen Sportpark zurückschlagen. Mit einer konzentrierten Leistung wie gegen die Welser ist es auf jeden Fall möglich den Ausgleich in der Halbfinal Serie gegen die Kapfenberg Bulls zu schaffen.

Kommt bitte zahlreich am Sonntag in die Halle um unsere Mannschaft stimmkräftig zu unterstützten.

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Im ersten PlayOff Spiel gegen die Bulls war nichts zu holen

Hefte Helfen Bulls Kapfenberg vs UBSC Raiffeisen Graz 88:69

(24:19, 22:13, 26:19, 16:18)

Die vor dem Spiel vergebenen Awards der diesjährigen Saison sprechen vor diesem Duell favoritentechnisch eine klare Sprache. Mit gleich 3 Akteuren der Hefte Helfen Bulls Kapfenberg (Klym Artamonov (Coach of the Year), Taye Fields (Defensive Player of the Year) und Andrew Jones (Most Valuable Player) sicherten sie sich die wichtigsten individuellen Titel in der regulären Saison der win2day Basketball Superliga. Tevin Brewer ging leer aus, darf jedoch noch unter anderem auf die Auszeichnung als Finals-MVP hoffen.

Nach zehnminütiger Verspätung geht es in der Walfersam Sporthalle los. Beide Teams beginnen so impulsiv, wie im Vorhinein auch erwartet. In den ersten Minuten sind die Bulls konsequenter, vor allem in der Zone unseres UBSC Raiffeisen Graz kommen sie oftmals zum Abschluss, meistens auch mit Erfolg. Doch unsere Jungs halten dagegen und verkürzen nach dieser Drangphase auf zwei Punkte Abstand. In den letzten Possessions des ersten Abschnitts gelingt es den Bulls wieder ein wenig davonzuziehen. Fünf Punkte trennen die beiden Mannschaften nach dem Startviertel.

Im zweiten Abschnitt ist es unser UBSC, der zuerst anschreibt. Doch auch auf diese kurze Erfolgssequenz findet die mit Auszeichnungen überhäufte Heimtruppe eine Antwort und stellt auf sieben Punkte Abstand. Eine verlorene Challenge seitens der Bulls lässt die nicht ganz gefüllte Sporthalle kurzzeitig aufkochen. Leistungstechnisch beeindrucken lassen sich die Bulls davon jedoch nicht und bauen ihre Führung weiterhin aus. Brewer ist es, der den ersten Dreier des UBSC versenkt und kurz für Ruhe sorgt. Die letzte Minute vor der Pause gehört jedoch den Hausherren. Ein 14 Punkte Rückstand aus Sicht unseres UBSC bleibt von diesem ersten Viertel.

Die erste Possession nach der Pause gestalten die Bulls erfolgreich from Downtown. Doch auch Brewer kann die von draußen und findet die Antwort auf den konzentrierten Wiederbeginn der Heimmannschaft. Zwei erfolgreich vollendete Possessions im Fast Break zwingen Trainerfuchs Artamonov zum Timeout. Unser UBSC ist in diesen Momenten die spielbestimmende Mannschaft, ehe eine zum wiederholten Male fragwürdige Entscheidung der Unparteiischen den Spielfluss zerstört. Ein schöner Buzzer Beater vom Logo stellt auf 21 Punkte Rückstand aus Sicht des UBSC.

Das Schlussviertel ereignet sich nur noch als Formsache. Unseren Jungs gelingt es nicht, eine Aufholjagd zu starten. Game 2 steigt im Raiffeisen Sportpark an diesem Sonntag. Eure Unterstützung ist gefragt!

Pauger: “Game 1 clearly goes to the Bulls. What was the decisive factor this evening in this blowout?”

Dimitris Sarikas, Co-Trainer UBSC Raiffeisen Graz: “I think all of Austria saw the game. They have their own opinion. I don’t wanna say anything more about this because if I say my honest opinion, I can get punished and I don’t wanna get punished. We’ll be ready for the second game, though.”

Pauger: “We will play game 2 on Sunday. How can we defend our home court successfully?

Sarikas: “With the same way they treated us here, we’ll treat them there, and when we bring that energy, we’ll win the game.”

Artikel von René Pauger

Fotos: © Basketball Austria / M. Tobisch

Beste Scorer:

Bulls: Kristic 14, Green 13, Fields 12, Gross 12, Zotov 11, Jones 10, Lobreau 9, Grgic 7, McCaw 4

UBSC Raiffeisen Graz:  Tevin Brewer 19, Peyton Gerald 16, Zach Laput 15, Chase Paar 9, Nick Lynch 8, Alan Derado 2

Tickets schon jetzt sichern

Der UBSC Raiffeisen Graz rät jetzt schon die Tickets für das PlayOff Spiel gegen die Kapfenberg Bulls am Sonntag, 10. 5. 2026 um 17:30 Uhr zu sichern.

Der Link auf der Homepage ist bereits Online. Da es nur ein beschränktes Kontingent gibt und das Interesse sehr groß ist, ist es ratsam jetzt schon seine Karten zu kaufen.

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Steirer-Duell als nächste Hürde

Hefte Helfen Kapfenberg Bulls vs. UBSC Raiffeisen Graz

Donnerstag, 19.15 Uhr – SPH Walfersam

Live auf ORF Sport + und auf  basketballaustria.tv

Unser UBSC Raiffeisen Graz kann im Playoff-Halbfinale gegen die Hefte Helfen Kapfenberg Bulls für die nächste Überraschung sorgen. Während das Team von Ervin Dragšič die Flyers aus Wels mit einem 3:1 in der Serie zum Fliegen verhalf, entschieden die Bulls ihre Serie gegen die Lions souverän mit 3:0 für sich. Das bisher letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Platzierungsrunde konnten unsere Jungs klar mit 105:80 gewinnen. Somit blicken wir gespannt auf die Serie.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Im Semifinale warten die Bulls, denen ein Sweep gegen die Lions gelungen ist. Wie kann man das Steirer-Derby in der Serie für sich entscheiden?”

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Wir spielen gegen die beste Mannschaft der regulären Saison. Sie haben ein sehr starkes Team mit sieben Legionären und mehreren Nationalspielern – das ist natürlich eine große Herausforderung. Es wird sicher nicht einfach, aber wir kommen mit Selbstvertrauen, gerade nach dem letzten Sieg gegen Kapfenberg. Das hat uns gezeigt, dass wir auf diesem Niveau bestehen können. Jetzt erwartet uns allerdings ein komplett anderer Gegner als Wels. Wir müssen uns sowohl offensiv als auch defensiv anpassen und in beiden Bereichen Lösungen finden. Trotzdem habe ich großes Vertrauen in diese Mannschaft. Die Jungs geben immer alles, und genau das ist die Basis, die du in so einer Serie brauchst. Wir haben drei Auswärtsspiele vor uns und wissen: Wir müssen mindestens einmal dort gewinnen und unseren Heim-Court verteidigen. Kapfenberg sehe ich als leichten Favoriten – sie waren Erster nach der regulären Saison und haben ihre Viertelfinalserie klar gewonnen. Ich erwarte eine sehr intensive Serie mit vollen Hallen in Kapfenberg und in Graz. Vielleicht gelingt uns ja erneut eine Überraschung.”

Artikel von René Pauger

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UBSC steht im Halbfinale – Flyers scheiden aus

 UBSC Raiffeisen Graz vs Raiffeisen Flyers Wels 87:85

(20:31, 26:25, 18:22, 23:7)

UBSC vollendet irres Comeback

In den ersten Spielminuten sind die Raiffeisen Flyers Wels spielbestimmend. Ein früher acht Punkte Rückstand zwingt UBSC Raiffeisen Graz-Headcoach Ervin Dragšič nach gut drei Minuten zu einem Timeout. Die Effizienz der Gäste ist in dieser Anfangsphase beeindruckend. Sie nehmen dieses Do or Die Game zur Gänze an. Das zieht sich auch bis zum Ende dieses Viertels. Der Vorsprung für die Oberösterreicher beträgt elf Punkte.

Tevin Brewer’s Treffer from Downtown läutet den zweiten Abschnitt ein. Ein ganz anderes Gesicht unserer Mannschaft. Früh in diesem Viertel schmilzt der Vorsprung der Flyers nur so dahin. Doch kurz darauf wendet sich das Blatt und die Welser fangen sich. Fortan bewegt sich punktemäßig nicht allzu viel, denn beide Teams schaffen es, ihre Possession unter Kontrolle zu bringen und wenig Turnover zuzulassen. Zwei wichtige Dreier kurz vor der Pause betreiben wertvolle Schadensbegrenzung.

Nach Anfangsschwierigkeiten holt ein Slam Dunk von Peyton Gerald die Grazer Halle völlig ab und ein darauffolgendes technisches Foul gegen die Bank des UBSC glatt zum Überkochen. Grund dafür ist auch die startende Aufholjagd unseres UBSC, denn gegen Mitte des dritten Viertels trennen die beiden Teams nur noch drei Possessions. Doch wieder antworten die Flyers überragend und stellen knapp vor dem letzten Viertel auf 16 Punkte Abstand.

Im Schlussviertel ist es abermals unser UBSC, der das Spiel bestimmt. Immer mehr schmilzt die so komfortable Führung aus Sicht der Flyers. Zwei Minuten vor Spielende sind es nur mehr zwei Possessions, die die beiden Teams auf dem Court trennen. Im Anschluss spielt nur mehr der UBSC, mit jedem Defensiv-Rebound und erfolgreicher Possession dreht sich das Momentum auf die Seite von Zach Laput und co. Jordan Wood kann nach einem Foul eine Minute vor Schluss mit zwei geglückten Freiwürfen auf zwei Zähler Rückstand verkürzen. Dieser ist es auch, der Sekunden vor dem Ende den Step-Back from Downtown verwertet und den UBSC ins Semifinale wirft. Dort warten die Bulls zum Steirer-Derby.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Mentale Machtdemonstration ihrer Mannschaft im letzten Viertel. Wie gelang die Aufholjagd gegen die Flyers?”

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Ja, wir haben immer an die Jungs geglaubt und nie aufgegeben. Sie zeigen die ganze Saison über, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben. Auch wenn es zwischendurch ein schwieriger Moment war, sind wir ruhig geblieben. Wir haben dann im richtigen Augenblick die richtigen Entscheidungen getroffen – sowohl defensiv als auch offensiv. Besonders im letzten Viertel haben wir unsere Defense umgestellt, und das ist sehr gut aufgegangen. Dadurch haben wir nur sieben Punkte zugelassen. Ich kann wirklich nur der gesamten Mannschaft ein großes Kompliment machen, genauso wie meinem Assistant Coach Dimitris Sarikas. Wir haben einmal mehr gezeigt, dass wir ein echtes Team sind und unsere Leistung in den Playoffs noch einmal steigern konnten. Das gibt uns natürlich zusätzliches Selbstvertrauen für die Halbfinal-Serie.”

Pauger: “Huge comeback win to close the series and to secure the semifinals. You guys were 39 minutes down. What was the biggest hurdle to take this evening?”

Zach Laput, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: “Well, you know what, mentally, we never gave up, and we just kept fighting. Coach made a great decision to switch the zone, which really saved us, and we really clogged the lane. We had, it felt like, no help defense the entire game, and then the last five minutes, we were just jamming the lane every time they drove, there was a lot of bodies. And then we got the rebound, we were boxed out, and we were finishing every possession on defense. I thought that was the key. And then on offense, it wasn’t pretty. Like, there wasn’t anything that we were necessarily doing right about it, but we were just fighting, and we were fighting every time our shot went up to get the offensive rebound and give us another possession. And that was enough to somehow get us the win.”

Pauger: “You lead the team by 25 points and 10 rebounds. How happy are you with your today’s performance?”

Laput: “Uh, I would have been real sad if Jordan didn’t make the shot to win us the game, but I was happy that what I did ended up being good enough for us to win.”

Pauger: “We are facing the Bulls for a styrian derby in the semis. How do you want to beat them and get through to the final?”

Laput: “I mean, it’s going to be a fight. We know each series of the playoffs is just going to be harder than the last. This was extremely hard, even though it was in four games. It felt a lot harder than maybe the series number said. And we know this next one is going to be even harder. But we have great team chemistry. We love playing with each other, and we’re going to fight to the end. And we’re very talented, well-coached, and so I think we can beat anybody when we’re at our best.”

Artikel von René Pauger

Fotos: © Basketball Austria / B. Kohlmaier

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz: Zach Laput 25, Tevin Brewer 23, Peyton Gerald 20, Jordan Wood 14, Nick Lynch 3, Chase Paar 2,

Flyers: Azor 25, Duach 15, Jamison 14, Gil 10, Novas 7, Jakupovic 7, v. Fintel 5, Gomes 2,

Halbfinale in Sicht

UBSC Raiffeisen Graz vs Raiffeisen Flyers Wels

Donnerstag, 19.00 Uhr – Raiffeisen Sportpark Graz

Live auf  basketballaustria.tv

Nach dem überragenden Auswärtserfolg in Game 3 unseres UBSC Raiffeisen Graz über die Raiffeisen Flyers Wels, haben sich unsere Jungs eine hervorragende Ausgangslage verschaffen und können somit zuhause den Cupsieger aus den Playoffs katapultieren.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Am kommenden Donnerstag kann ihre Mannschaft vor heimischer Kulisse den Halbfinal-Einzug perfekt machen. Wie soll das gelingen?

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Es geht vor allem darum, von der ersten Minute an mit voller Energie und Konzentration da zu sein – besonders in der Verteidigung. Wir müssen lesen, was der Gegner macht und wie er versucht, uns zu stoppen, und dann offensiv die richtigen Entscheidungen treffen. Aber der Schlüssel ist und bleibt die Defense: Wir müssen ihre gefährlichsten Spieler kontrollieren. Darauf baut dann auch unsere Offense auf. Und ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich der Rebound. Da haben wir im letzten Spiel, vor allem im dritten, wirklich dominiert – und genau das müssen wir jetzt bestätigen. Klar ist auch: Es wird ein extrem wichtiges Spiel für beide Teams, und entschieden ist noch gar nichts. Wels ist eine sehr gefährliche Mannschaft, das haben sie über die ganze Saison gezeigt. Wir haben vor dem heutigen Spiel dort noch nicht gewonnen – und genauso wissen wir, dass sie auch bei uns gewinnen können. Deshalb müssen wir wieder mit hundertprozentiger Konzentration reingehen und alles investieren. Dann haben wir die Chance, den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.”

See you soon – Basketball is Life

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