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Mit starker Leistung die Meisterschaft beendet

BC GGMT Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz 108:102

nach Verlängerung

 (23:23, 26:19, 13:27, 25:18, 7:7, 14:8)

Endstand in der Serie: 3:0

Beide Mannschaften starteten gemächlich in die Partie, erst ab Mitte des Startviertels schalteten die Wiener einen Gang höher und waren acht Punkte in Front. Doch dann schlichen sich Unachtsamkeiten ins Spiel des BC Vienna ein und die Steirer kamen Punkt für Punkt wieder heran und glichen sogar knapp vor der Viertelsirene aus. Der zweite Spielabschnitt blieb weiter spannend und die Grazer hielten wacker mit dem Favoriten mit. Ein Endspurt der Wiener stellte den Halbzeitstand von 49:42 her. Die Pauseansprache von Coach Dragsic dürfte gesessen haben, denn die Grazer kamen wie verwandelt aus der Kabine und drehten die Partie mit einem 14:0-Run. Die Steirer spielten sich in einen wahren Spielrausch und führten nach 30 Minuten mit 69:62. Im Schlussabschnitt schaffte es der UBSC sehr lange in Front zu sein, vier Minuten vor dem Ende mussten sie aber den Ausgleich hinnehmen. Das Spiel wogte nun hin und her, die Steirer hatten den letzten Angriff, aber der Wurf von Haynes verfehlte sein Ziel knapp und das Spiel ging in die Overtime. In der ersten Verlängerung änderte sich wenig am Spielgeschehen. Beide Teams lagen nahezu gleichauf und da die Wiener die letzte Offensive mit einem Turnover beendeten, durften sich die Zuseher über eine zweite Verlängerung freuen. Die Grazer hielten in der zweiten Overtime bis kurz vor Schluss sehr gut mit, waren aber durch das fünfte Foul von Isbetcherian bereits geschwächt. Das nutzten die Wiener eiskalt aus und gewannen schlussendlich mit 108:102.

Petar Stazic Strbac, Manager Vienna: „Gratulation an die Mannschaft zum Einzug ins Finale. Nach dem Gewinn des österreichischen Cups, ein sehr wichtiger Tag in der Vereinsgeschichte. Ab morgen liegt der gesamte Fokus der Vorbereitung auf die Finalserie. Gratulation auch an das Team aus Graz zu einer tollen Saison und einen tollen Fight heute.“

Erwin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Gratulation an Vienna zum Einzug ins Finale. Das war heute eine tolle Show, eine tolle Werbung für Basketball. Ich kann meiner Mannschaft zu dieser Saison nur gratulieren.“

Damani Applewhite, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind heute hergekommen, um einen Kampf abzuliefern. Mein Team hat heute über zwei Verlängerungen sehr hart gespielt und gekämpft, leider haben wir es nicht geschafft, die Serie zu verlängern.“

Beste Scorer:

BC Vienna:   Jones 28, Murati 23, Hughes 17, Siriscevic 17, Vujosevic 8, Vrabac 7, Rados 5, Derrick 3

UBSC Raiffeisen Graz:   Lesley Varner 36, Randy Haynes 20, Damani Applewhite 17, Andrea Donda 11, Paul Isbetcherian 9, Lukas Simoner 7,  William Emiohe 6,

Foto: Pictorial

scoring champion 2022
STATS

DO – OR – DIE ist das Motto für das dritte Halbfinale

BC GGMT Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz

Stand im Halbfinale: 2:0 für Vienna

Spiel 3: Samstag, 17.30 – Hallmann Dome, Wien

live auf skysportaustria.at/streaming

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Bei den Grazern war von Spiel eins auf Spiel zwei eine Steigerung zu erkennen. Auch wenn die Niederlage letztlich erneut klar ausfiel, konnten die Steirer zumindest über weite Phasen mit Vienna mithalten. Darauf muss der UBSC aufbauen, wenn der „Sweep“ noch verhindert werden soll. Positiv stimmen kann die Grazer, dass Topscorer Randy Haynes in der letzten Partie einen rabenschwarzen Tag erwischte. Dass der US-Amerikaner erneut nur neun Punkte beisteuert, scheint unwahrscheinlich. Vienna wird defensiv allerdings wieder alles versuchen, um den Guard auszubremsen und so schnellstmöglich ins Finale einzuziehen.

Aramis Naglic, Coach Vienna: „Das dritte Spiel sollte aus technischer Sicht keine Hürde mehr sein, dennoch liegt der Sieg in unserer Hand – nur, wenn wir es schaffen, auf unserem Niveau zu spielen, werden wir die Semifinalserie frühzeitig beenden können.“

Paul Radakovics, Spieler Vienna: „Wir wollen am Samstag den Sack zumachen und ins Finale aufsteigen! Wir werden für einen weiteren Halbfinalkampf bereit sein!“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wien hat bis bislang große Qualität gezeigt. Wir wollen diese Mal von Beginn an besser ins Spiel finden.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Aufgeben tut man einen Brief. Wir wollen noch ein Heimspiel.“

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Auch das zweite Spiel geht an den BC Vienna

 UBSC Raiffeisen Graz vs. BC GGMT Vienna 63:84

 (8:26, 17:15, 16:23, 23:20)

Stand in der Serie: 2:0 für BC Vienna

Vienna startete defensiv sehr stark. Nach fünf Minuten stand es bereits 12:0 für den Titelfavoriten. Vor allem vom Dreier waren die Wiener von der ersten Sekunde an „on fire“, zudem zeigten sie sehenswerten Teambasketball, sodass sich schon früh im Spiel alle Starter in die Scoringliste eingetragen hatten. Die Grazer kamen auch bis zum Viertelende nur langsam in Schwung und mussten daher nach dem ersten Abschnitt einen 8:26-Rückstand hinnehmen. Nach der Viertelpause fanden die Steirer endlich in die Partie, angeführt von Applewhite und Varner agierten sie jetzt auf Augenhöhe. Da aber auch kein entscheidender Run gelang, ging es nach 20 Minuten bei 41:25 für die Wiener Gäste in die Garderobe. Nach dem Seitenwechsel kämpfte UBSC beherzt weiter, auch aus der Distanz gelang im dritten Abschnitt einiges. BC Vienna war aber beim Abschluss in der Zone sehr stark, worauf die Heimmannschaft keine Antwort fand. Die Bundeshauptstädter konnten ihre komfortable Führung so problemlos verwalten und bis Viertelende sogar ausbauen (64:40). Die Partie war damit entschieden und ging am Ende mit 84:63 an die Naglic-Truppe. Die Wiener haben damit am Samstag die Chance auf den „Sweep“ und damit den Einzug ins BSL-Finale.

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir haben uns besser präsentiert, aber der Anfang war sehr schwierig. Das erste Viertel haben wir leider verschlafen, aber mit dem dritten Viertel und wie wir dagegengehalten haben, bin ich zufrieden.“

Damani Applewhite, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir wussten schon vor dem Spiel, dass Wien ein großartiges Team ist. Sie sind dieses Jahr der Topfavorit auf den Titel. Wir haben aber trotzdem von Anfang bis zum Ende gekämpft, auch wenn wir wussten, dass es hart wird. Wir haben uns Bestes gegeben und werden auch nicht aufgegeben, bis die Serie vorbei ist.“

Aramis Naglic, Coach Vienna: „Im ersten Spiel war der Unterschied so groß, dass es uns heute schwergefallen ist, die Konzentration aufrechtzuerhalten. Aber wir haben unsere Aufgabe professionell erledigt, schauen wir einmal, was am Samstag passiert.“

Enis Murati, Spieler Vienna: „Ein ziemlich ungefährdeter Sieg von uns heute, ich glaube, dass wir in der ersten Hälfte eine hervorragende Defense gespielt haben.“

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz:    Lesley Varner 24,  Damani Applewhite 17, Randy Haynes 9, Paul Isbetcherian 6, Lukas Simoner 5,  William Emiohe 1, Andrea Donda 1,

BC Vienna:   Hughes 17, Siriscevic 15, Jones 14, Vrabac 12, Vujosevic 12, Murati 11, Hughes 10, Rados 8, Detrick 2

Foto: Pictorial

STATS

Spiel zwei gegen den BC Vienna in Graz

Play-offs: UBSC Raiffeisen Graz vs. BC GGMT Vienna

Spiel 2: Mittwoch, 19.00 – Raiffeisen Sportpark Graz

Stand im Halbfinale: 1:0 für Vienna

Spiel eins war eine Machtdemonstration der Wiener. Der Titelfavorit aus der Bundeshauptstadt war in nahezu jeder Schlüsselstatistik klar überlegen. Besonders die Rebound-Überlegenheit sowie das beeindruckende Passspiel von Vienna stelle die Grazer vor Probleme. Um daheim vor den eigenen Fans eine Chance zu haben, muss der UBSC also vor allem defensiv wesentlich souveräner agieren. Sollte das nicht gelingen, könnten die Wiener schon am Samstag den nächsten „Sweep“ in dieser Postseason schaffen.

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir wollen beim zweiten Semifinalspiel im Grazer Raiffeisen Sportpark gegen GGMT Vienna am Mittwoch um 19 Uhr ein anderes Gesicht zeigen, uns als Team präsentieren und hart kämpfen. Nur so kann es uns gelingen, erfolgreich zu sein. Dieses einfache Rezept hat heuer schon in einigen Spielen dem Gegner Probleme gebracht.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Vor unseren zahlreichen Fans wollen wir im Raiffeisen Sportpark mit Einsatz zeigen, dass in Graz toller Basketball gespielt wird und was sich da langfristig weiterentwickelt.“

Aramis Naglic, Coach Vienna: „Das erste Spiel dieser Serie liegt nun hinter uns und wir konnten gut in die Semifinalrunde starten. Das nächste Spiel ist dennoch eine neue Angelegenheit bei der wir unbedingt die Intensität, die wir beim ersten Spiel gezeigt haben, beibehalten müssen.“

Paul Radakovics, Spieler Vienna: „Perfekter Start in diese Halbfinalserie! Aber es steht erst 1:0. Wir werden in Graz mit einer ähnlichen Intensität auftreten müssen, um dem Finale einen Schritt näher zu kommen.“

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Niederlage gegen den BC Vienna

BC GGMT Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz 113:72

 (30:14, 25:14, 32:17, 26:27)

Stand in der Serie: 1:0

Die Grazer gingen zwar mit 3:0 in Führung, die Antwort der Wiener folgte aber sogleich und Graz-Coach Dragsic musste beim Stand von 9:17 die erste Auszeit nehmen. Die Steirer verstrickten sich bereits im ersten Viertel in Einzelaktionen und waren daher schon nach zehn Minuten mit 30:14 in Rückstand. Es ging auch im zweiten Spielabschnitt in der Tonart weiter. Die Wiener führten nach 13 Minuten mit 20, nach 17 Minuten mit 30 Punkten und waren in allen Belangen überlegen. Zur Pause war die 55:27-Führung der Wiener auch in dieser Höhe völlig verdient. Der BC Vienna ließ auch in der zweiten Halbzeit nichts anbrennen, spielte die Grazer teilweise an die Wand und das Spiel war bereits jetzt entschieden. Im Schlussabschnitt wechselten beide Coaches früh ihre Bankspieler ein, an dem Kantersieg der Wiener änderte sich aber nichts mehr.

Aramis Naglic, Coach Vienna: „Wir haben das Spiel ernst genommen und sehr professionell gespielt. Ich habe allen Spieler Parkettzeit geben können und jetzt bereiten wir uns auf Spiel zwei vor.“

Bogic Vujosevic, Spieler Vienna: „Gutes Spiel von uns, speziell in der Defensive. Es ist aber erst das erste Spiel gewesen, wir müssen noch zwei gewinnen und das ist unser Ziel.“

Erwin Dragsic, Coach Graz: „Verdienter Sieg von Vienna. Es ist eine andere Welt im Vergleich zu unserer Viertelfinal-Serie. Am Mittwoch haben wir wieder Spiel und da müssen wir uns natürlich steigern.“

Lukas Simoner, Spieler Graz: „Wir sind natürlich enttäuscht von unserer Leistung. Es steht aber „nur“ 1:0 und wir freuen uns auf Mittwoch auf unser Heimspiel. Wir bereiten uns darauf vor und werden zurückschlagen.“

Beste Scorer:

BC Vienna:  Vrabac 18, Hughes 17, Siriscevic 14

UBSC Raiffeisen Graz:  Paul Isbetcherian 15,  Lesley Varner 14,    Damani Applewhite 10, Randy Haynes 9, Valentin Siegmund 7, William Emiohe 6, Andrea Donda 4,  Lukas Simoner 3, A .Derado 2

Foto: Pictorial

STATS

Los geht’s mit dem ersten Spiel gegen Wien

BC GGMT Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz

Stand im Halbfinale: 0:0

Spiel 1: Sonntag, 20.00 – Hallmann Dome, Wien

Live auf SKY Sport Austria

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Die Play-offs verliefen für diese beiden Teams bisher sehr unterschiedlich. Während Vienna gegen die Lions der erwartete „Sweep“ gelang, mussten die Grazer gegen den SKN – ebenfalls erwartungsgemäß – lange kämpfen. Letztlich konnten sich die Steirer aber durchsetzen und dabei eindrucksvoll zur Schau stellen, was sie in dieser Saison so gefährlich macht: Mehr als 40 Punkte legte das Duo Haynes/Applewhite im Schnitt gemeinsam auf. Wenn dann auch noch die Würfe bei Schlüsselspielern wie Simoner, Varner oder Isbetcherian fielen und die Defense diszipliniert war, wirkten die Grazer wie Geheimfavoriten auf den Titel. Dazu müssten aber erstmal einmal drei Siege gegen Top-Favoriten auf den Titel her: BC GGMT Vienna. Die Wiener offenbarten in dieser Saison keine Schwächen und konnte alle bisherigen Begegnungen gegen den UBSC klar gewinnen. Alles andere als der Einzug ins Finale wäre also eine Enttäuschung.

Aramis Naglic, Coach Vienna: „Wir wissen alle, dass Graz diese Saison viele Offensiv-Talente beherbergt. Sie haben zwar keine allzu lange Bank, aber gerade das Trio Haynes, Applewhite und Varner kann jedem Gegner gefährlich werden. Ich war ehrlicher Wiese etwas erstaunt, dass sich Graz noch vor dem fünften Spiel ins Halbfinale durchkämpfen konnte. Sie spielen mit wirklich viel ‚Passion‘ und haben das auch gezeigt. Wir stehen im ersten Semifinale, beide Teams sollten etwas erholt sein und ich erwarte ein sehr spannendes Spiel zu Hause.“

Paul Radakovics, Spieler Vienna: „Graz wird bestimmt alles unternehmen, um uns im ersten Spiel zu überraschen. Wir werden dafür bereit sein!“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir müssen weiter intensiv verteidigen. Wir sind zwar die Außenseiter, können aber überraschen.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Wir wollen das Spiel möglichst lange offenhalten, denn im Finish waren wir diese Saison immer stark. Je länger wir die Partie also offenhalten, desto höher ist unsere Chance auf den Sieg.“

Foto: Pictorial

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Playoff Spieltermine gegen BC GGMT Vienna

Spieltermine Halbfinale groß

UBSC steht im Halbfinale – größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz 69:86

 (20:14, 11:20, 16:23, 22:29)

Endstand in der Serie: 3:1 für den UBSC Raiffeisen Graz

Für den SKN hieß es vor Spiel vier „Do-or-Die“. Dementsprechend hoch war auch die Intensität der Niederösterreicehr von der ersten Minute an. Wie schon in den Spielen zuvor war bei den St. Pöltnern Ferguson auf beiden Seiten der spielbestimmende Akteur. Der US-Big-Man führte seine Mannschaft zu einer 20:14-Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt waren schließlich auch die Grazer in der niederösterreichischen Landeshauptstadt angekommen. Auf UBSC-Seite war es mit Applewhite ebenfalls ein US-Legionär, der die Partie jetzt an sich riss. Tatkräftige Unterstützung erhielt der athletische Forward dabei von Simoner, der speziell aus der Distanz immer mehr in Wurflaune kam. Bis zur Halbzeitpause hatten die Steirer so knapp die Führung übernommen (34:31). Nach der Pause blieben die Grazer am Gaspedal. Tiefe Dreier fanden wiederholt ihr Ziel, während man der zuvor noch so starken St. Pöltner Verteidigung immer mehr die hohe Intensität der Serie anmerkte. Die UBSC-Spieler wirkten hingegen, als hätten sie noch etwas mehr Energie übrig. Diese nutzten sie für starke Defense, sodass vor dem letzten Viertel bereits eine zweistellige Führung für die Dragsic-Truppe zu Buche stand (57:47). Diese wuchs bis zum Ende des Spiels – auch weil jetzt zusätzlich zu Applehwhite noch Haynes Feuer fing –auf 86:69 an. Der UBSC schafft somit den Aufstieg ins Halbfinale der BSL. Dort wartet BC Vienna.

Felix Angerbauer, Spieler SKN: „Wir haben mit sehr guter Defense angefangen und haben gut mithalten können mit den Grazern, aber dann in der zweiten Hälfte ist uns die Luft ausgegangen und Graz hat verdient gewonnen.“

Chris Ferguson, Spieler SKN: „Wir waren auf einer Augenhöhe in der ersten Halbzeit, haben einige schwere Würfe getroffen und großartig verteidigt, aber in der zweiten Hälfte haben sie ihre Dreier getroffen und wir nicht. Das hatte nichts mit den Schiedsrichtern zu tun, sie haben einfach besser geworfen als wir.“

Lukas Simoner, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind unglaublich stolz auf die Leistung und ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft, was wir leisten ohne unseren Starting-Center. Wir freuen uns schon sehr aufs Halbfinale und sind stolz, dass wir Geschichte geschrieben haben und ins Halbfinale eingezogen sind.“

Damani Applewhite, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Es war ein super Spiel. Wir wussten schon vorher, dass St. Pölten daheim schwer zu schlagen ist. Gratulation an sie, sie haben uns als Team besser gemacht und ich denke, wir sie auch. Gratulation an ihre Coaches und Spieler, ich wünsche ihnen alles Gute für die Zukunft.“

Beste Scorer:

SKN St. Pölten:  Ferguson 19, Mandic 14, Alanen 11, Lewis 10,  Mbemba 6,  Angerbauer 6, Wonisch 2,  Djukic 1

UBSC Raiffeisen Graz:  Damani Applewhite 26, Randy Haynes 24, Lukas Simoner 14, Lesley Varner 8,  Paul Isbetcherian 7,  Andrea Donda 4, William Emiohe 3,

Foto: Pictorial

STATS
Sieg im vierten Spiel gegen St. Pölten

Für Spiel 4 geht’s nach St. Pölten

SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz

Stand in der Serie: 2:1 für Graz

Spiel 4: Dienstag, 19.00 – bet-at-home Arena

Diese Serie ist nichts für schwache Nerven, besonders Spiel drei brachte Spannung und Emotion wie das nur Play-off-Basketball kann. Beide Mannschaften haben bisher ihre Pflicht erfüllt und daheim gewonnen. Dem SKN muss das am Dienstag erneut gelingen, um ein Spiel fünf in Graz zu erzwingen. Dazu werden die Niederösterreicher sich etwas einfallen lassen müssen, um Randy Haynes auszubremsen. Der US-Guard erzielt in der Postseason bisher 25 Punkte im Schnitt.

Andreas Worenz, Coach SKN: „Leider hat es im letzten Spiel in Graz nicht ganz gereicht. Wir wissen was zu tun ist und werden zu Hause gewinnen, um ein fünftes entscheidendes Spiel zu erzwingen.“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir wollen abermals über den Kampf in der Defense erfolgreich sein – es wird ein hartes Stück Arbeit. “

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Die Begegnungen waren bislang überaus spannend. Es gibt nach wie vor keinen Favoriten in dieser Serie.“

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UBSC gewinnt Spiel 3 und geht in der Serie in Führung

UBSC Raiffeisen Graz vs. SKN St. Pölten Basketball 78:72

 (22:13, 21:27, 16:17, 19:15)

Stand in der Serie: 2:1

Graz holt sich durch Andrea Donda den Aufwurf aber nach einem Grazer Turnover macht St. Pölten auch gleich die ersten zwei Punkte. Die Grazer gleichen aus und können sich langsam absetzen. Das Spiel ist wieder von einer intensiven, körperbetonten Verteidigung beider Teams geprägt. Durch gutes Teamplay und starker Defensive von Graz enden die ersten 10 Minuten mit 20:13.

Die jungen Grazer können den Vorsprung in 40 Sekunden auf 27:13 ausbauen. In der 14.Minute laufen Aapeli Alanen und Christopher Ferguson bei St. Pölten heiß. Graz hat Foulprobleme und ihre Turnover häufen sich. Bis zur Halbzeitpause kommen die Niederösterreicher auf 43:40 heran.

Nach der Halbzeitpause wird es im Raiffeisen Sportpark noch spannender, diese Spannung dauert bis 26 Sekunden vor dem Spielende. Die Führung wechselt mehrmals, St. Pölten ist in der 24.Minute mit 49:53 (+4) vorne. Je ein freigespielter Dreier von Randy Haynes und Lukas Simoner in der letzten Minute des dritten Viertels ermöglichen den UBSC Raiffeisen Graz mit 59:57 in den letzten Spielabschnitt zu starten.

Steven Kaltenbrunner trifft mit seinem Dreier zur letzten 59:60 Führung (32. Minute) für SKN St.Pölten. Eine gute Defensive der Grazer und ein Dreier von Paul Isbetecherian und zwei von Randy Haynes, der 12 Punkte in Folge für Graz trifft, scheint dadurch in der 38. Minute bei 72:67 das Spiel entschieden zu sein. Aber Kelvin Lewis, Aapeli Alanen und ihre Teammitglieder geben nicht auf und verkürzen 1:16 vor dem Spielende auf 72:71.

Bei Graz können Haynes, Varner und Applewhite (26 Sekunden Restspielzeit) anschreiben und St.Pölten verwirft und Graz holt  den Rebound. Von den letzten 6 wichtigen Freiwürfen treffen die Grazer 5 (trotz 46% im gesamten Spiel), dadurch gewinnt der UBSC Raiffeisen Graz das dritte Play Off Spiel im Viertelfinale gegen SKN St. Pölten mit 78:72 und stellt auf 2:1

Die unterschiedliche Trefferquote an der Dreierlinie, 42% bei Graz und nur 21% bei St.Pölten zeigt den starken Willen der Grazer in der Defensive. Von 70 Würfen aus dem Feld treffen die Niederösterreicher nur 27 (39%). Graz kommt zu 60 Wurfmöglichkeiten bei 30 Treffer (50%)

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Großartige Leistung von meiner Mannschaft. Wir haben 120 Prozent gegeben und mit so einer Einstellung wollen wir die Chance am Dienstag nützen.“

Paul Isbetcherian, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben die Konzentration in der ersten Halbzeit gehalten. Am Ende sind wir nervenstark geblieben und haben Charakter gezeigt.“

Andreas Worenz, Coach St. Pölten: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, wir haben einen Run zu wenig gehabt. Das haben die Grazer ausgenützt, aber wir werden noch ein fünftes Spiel erzwingen.“

Kevin Lewis, Spieler St. Pölten: „Graz war gut heute. Sie haben die wichtigen Plays und Würfe gemacht. Wir müssen nächstes Mal besser sein, um ein Entscheidungsspiel herauszuholen.

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz:  Randy Haynes 29, Damani Applewhite 18, Paul Isbetcherian 9, Lesley Varner 9,  Andrea Donda 6, Lukas Simoner 5, William Emiohe 2,

SKN St. Pölten:  Ferguson 20, Alanen 18, Lewis 12, Kaltenbrunner 9, Mbemba 6, Mandic 4, Wonisch 2, Bock 1

Foto: Pictorial

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