Über Peter Hribernig

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Die Chance auf das Playoff lebt – Sieg in St. Pölten

SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz 67:69

(23:17, 21:18, 12:19, 11:15)

Die Niederösterreicher nutzen ihren Heimvorteil voll und ganz aus und geben in Halbzeit Eins alles, um den Patzer der letzten Partie vergessen zu machen. In Viertel Drei kommt es jedoch zum Einbruch und die Grazer nähern sich bis auf zwei Punkte heran. Bis kurz vor Schluss behält St. Pölten zwar die Führung, doch in einer spannenden Schlussphase sichern Isaac Vann Jr und Zach Cooks den Steirern den Sieg. Letzterer verbucht sogar ein Double-Double (25 Punkte, 11 Assist).

Roman Jagsch, Spieler SKN: „Mit so vielen Ballverlusten wie heute kann man nicht gewinnen. Jetzt heißt es hart arbeiten, um es noch in die Top-6 zu schaffen.“

Benan Ersek, Spieler SKN: „Wir müssen unsere Ballverluste verringern, das ist schon die ganze Saison ein Problem bei uns. Heute hat es uns wehgetan. Wir waren die ganze Partie im Spiel, doch im dritten Viertel hatten wir unzählige Turnover. Sowas wird uns nicht weiterbringen, aber wir können dieses Spiel als Motivation für einen letzten Push verwenden.“

Zach Cooks, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Es war heute ein gutes Spiel für uns, nach unserer bitteren Niederlage am Donnerstag. Der Sieg hat uns in die Top-6 zurückgeholt und wir freuen uns darüber.“

Lukas Simoner, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft, wie wir nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit zurückgekommen sind. So müssen wir die nächsten Spiele weiterspielen.“

Beste Scorer:

SKN St. Pölten: Lewis 16, Mbemba 14, Angerbauer 11, Dukic 9, Jalalpoor 8, Ferguson 4, Kaltenbrunner 3, Atasoy 2

UBSC Raiffeisen Graz:  Zachery Deshon Cooks 25, Issac James Vann Jr. 18, Tanner Giddings 9, Lukas Simoner 7, Robert Gerald Hawkinson 5, Mario Spaleta 5,

Foto: Pictorial

Die Chance auf das Playoff lebt - Sieg in St. Pölten

Gegen St. Pölten zählt nur ein Sieg

SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz

Samstag, 19.00 – bet-at-home Arena
Live auf basketballaustria.tv

Weder Graz noch St. Pölten werden nach der letzten Runde zufrieden sein. Vor allem die Niederösterreicher standen gegen Kapfenberg völlig neben sich. Wer findet schneller zurück in die Spur?

Felix Angerbauer, Spieler SKN: „Wir müssen gegen Graz wieder zu unseren Stärken zurückfinden und die 40 Minuten in Kapfenberg abhaken. Wir wissen, dass wir mit einer konzentrierten und engagierten Leistung dieses Spiel positiv bestreiten können. Und genau das ist auch unser Ziel.“

Kelvin Lewis, Spieler SKN: „Wir müssen in diesem Spiel eine Reaktion zeigen. Der Auftritt am Donnerstag war nicht das, was wir von uns selbst erwarten. Im Duell mit den Grazern müssen wir uns in allen Bereichen deutlich steigern. Und genau das haben wir vor.“

Personelles: Debüt von Philip Jalalpoor, Mike Holton Jr. ist verletzt.

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir müssen jetzt gewinnen. Das ist die einzige Rechnung, die zählt.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Do or die.“

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Knappe Niederlage gegen die Flyers

Raiffeisen Flyers Wels vs. UBSC Raiffeisen Graz 78:70

(25:18, 19:16, 12:18, 22:18)

Nach einer Phase der Eingewöhnung spielten sich die Flyers in einen wahren Spielrausch und hatten zur Mitte des ersten Viertels einen 16-Punkte-Vorsprung. Danach schlichen sich Unkonzentriertheiten ein und die Steirer übernahmen nach 15 Minuten sogar die Führung. Die Auszeit der Hausherren wirkte und die Oberösterreicher hatten den Rebound wieder fest im Griff. Die zweiten und dritten Chancen eröffneten ihnen wieder einen Lauf und eine zweistellige Führung zur Halbzeit. Nach der Pause spielten die Grazer beherzt auf und waren wieder voll im Spiel, anders als im Cup-Halbfinal schaffte der UBSC aber nicht mehr die Wende und musste sich einer sehr starken Welser Mannschaft mit 78:70 geschlagen geben.

Stimmen zum Spiel:

Sebastian Waser, Coach Flyers: „Gratulation an meine Mannschaft. Es war ein hartes Stück Arbeit, weil Graz immer wieder zurückgekommen ist und wir nicht konstant unseren Gameplan umsetzen konnten. Wenn man den Cup-Finalisten schlägt und mit einem Bein in den Top-6 ist, kann man nur zufrieden sein.“

Donovan Smith, Spieler Flyers: „Das war heute ein wichtiger Sieg für uns, wir sind den Top-6 einen weiteren Schritt nähergekommen. Die Defense hat uns heute über die Ziellinie gebracht, deswegen konnten wir gegen starke Grazer gewinnen.“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Gratulation an Wels zum verdienten Sieg. Wir haben zu viele Offensiv-Rebounds und Turnover gehabt, um so ein Spiel zu gewinnen.“

Paul Isbetcherian, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind leider schlecht ins Spiel gestartet, haben gleich einen Rückstand aufgerissen. Sind dann mit viel Energie zurückgekommen, hatten dann aber wieder einen Einbruch. Im Endeffekt zu unkonzentriert, deswegen haben wir verdient verloren.“

Beste Scorer:

Raiffeisen Flyers Wels: Awosika 18, Gydra 15, Allen 11, Jeter 9, Smith 9, Jakupovic 8, von Fintel 8

UBSC Raiffeisen Graz:   Issac James Vann Jr. 19, Tanner Giddings 16,   Paul Isbetcherian 15, Zachery Deshon Cooks 12, Robert Gerald Hawkinson 6, Mario Spaleta 2,

Foto: Pictorial

Knappe Niederlage gegen die Flyers

Schweres Auswärtsspiel gegen Wels

Raiffeisen Flyers Wels vs. UBSC Raiffeisen Graz

Donnerstag, 19:00 – Raiffeisen Wels Arena
Live auf basketballaustria.tv

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wels ist ein starkes Team – wir haben aber auch in Wels eine gute Chance erfolgreich zu sein.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC UBSC Raiffeisen Graz: „Eine Woche mit harten Gegnern – wir haben derzeit auf jeden Fall das Potential, auch in Wels zu gewinnen.“

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Klarer und verdienter Sieg gegen Klosterneuburg

UBSC Raiffeisen Graz vs. BK IMMOunited Dukes 95:69

(27:15, 28:13, 25:15, 15:26)

Vor dem Spiel gab es eine Ehrung für den BSL Cupfinalisten von der Stadt Graz, die von Stadtrat Kurt Hohensinner durchgeführt worden ist. 50 ukrainische Flüchtlinge, die der Einladung zum Spiel gefolgt sind wurden vom ukranischen UBSC U19 Spieler Vysochenko  in ihrer Muttersprache begrüßt. Den Elan vom Cup Finale nahmen die Spieler des UBSC Raiffeisen Graz mit und dominierten von Anfang das Spiel in der Defensive und konnten mit Teambasketball auch in der Offensive überzeugen.

Nach 10 Minuten führte UBSC Raiffeisen Graz bereits mit 27:15. Bei Klosterneuburg Dukes konnte Pedrag Miletic mithalten, sonst kamen die restlichen Dukes Spieler mit der agressiven Verteidigung und der Treffsicherheit im 2 Punkte Bereich (95%) der Grazer nicht zurecht. Nach 20 Minuten gingen die Teams mit 55:28 in die Halbzeitpause.

Auch das dritte Viertel ging mit 25:15 an Graz. Bei 80:43 (+37) (30. Minute) wurde bei beiden Teams gewechselt, und das Spiel endete mit einem doch überraschenden klaren 95:69 Grazer Sieg.

Stimmen zum Spiel:

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir haben an die Leistung vom Cup angeschlossen. Ich habe zu meinen Spielern gesagt, wir haben eine Mission, wir wollen in die Top 6 kommen und wir wollen das auch schaffen.“

Mario Spaleta, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir haben sehr gut und smart gespielt. Der Ball ist gut zirkuliert worden und wir haben den freien Mann gefunden. Jetzt müssen wir uns schon auf das nächste Spiel konzentrieren.“

Damir Zeleznik, Coach Dukes: „Gratulation an Graz zum verdienten Sieg. Unsere Leistung war heute unterirdisch. Vielleicht die schlechteste Leistung der Dukes in den letzten Jahren.“

Joshua Nurse, Spieler Dukes: „Graz hat heute sehr gut gespielt und wir waren träge. Wir müssen uns zusammensetzen, analysieren und es nächstes Spiel besser machen.“

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz:  Zachery Deshon Cooks 25, Issac James Vann Jr. 20,  Mario Spaltea 14, Robert Gerald Hawkinson 12, Tanner Giddings 11, Paul Isbetcherian 6, Lukas Simoner 5, Valentin Siegmund 2

Raiffeisen Flyers Wels: Bracy Davis 28, Miletic 13, Bauer 8, Fripp Jr 8, Nurse 8, Blazevic 4

Foto: Pictorial

Klarer und verdienter Sieg gegen die Klosterneuburger

Wichtiges Heimspiel gegen Klosterneuburg

UBSC Raiffeisen Graz vs. BK IMMOunited Dukes

Sonntag, 17.30 – Raiffeisen Sportpark Graz
Live auf basketballaustria.tv

Die Grazer hatten einen tollen Saisonstart, dann eine Schwächephase, nur um rechtzeitig zum Cup-Final-Four wieder ihre Höchstform zu entdecken. Die Frage lautet nun, ob diese auch in die Liga mitgenommen werden kann. Falls ja, ist der UBSC eines der besten Teams der gesamten win2day Basketball Superliga. Und das wird am Sonntag notwendig sein, denn mit den Dukes ist eine Mannschaft zu Gast, die sich seit einigen Wochen in Topform präsentiert und wohl auch in Hinblick auf die Playoffs absolut ernst zu nehmen sein wird.

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Ich hoffe, dass mein Team den Schwung aus dem Cup-Final-Four mitnimmt, dann können wir auch erfolgreich sein.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Die Dukes haben sich in der Meisterschaft gut erholt. Wir müssen gewinnen, da braucht man nicht lange zu rechnen.“

Besonderes: Sportstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) wird die Mannschaft vor dem Spiel für den zweiten Platz im Cup ehren.

Damir Zeleznik, Head Coach Dukes: „Nach einer langen Pause freuen wir uns auf das nächste Spiel. Graz hat im Cup gezeigt, was für eine Qualität diese Mannschaft hat und es wird eine Top-Leistung notwendig sein, wenn wir gewinnen wollen.“

Christoph Jakubowski, Spieler Dukes: „Im Kampf um die Top-6 ist das Spiel sehr wichtig. Graz ist im Moment stark und für einen Sieg müssen wir eine Top-Teamleistung abrufen.“

See you there – Basketball is Life

Nach fantastischem Final Four-wir sind stolz auf unser Team

Swans Gmunden vs. UBSC Graz 73:67

(15 : 15 17 : 21 26 : 15 15 : 16)

Erwartungsgemäß defensiv verlief der Start in das mit Spannung erwartete Cup-Finale der Herren. In Minute vier hatten die Grazer sechs Punkte am Konto, die Schwäne gar erst drei. In Folge kam zwar etwas mehr Bewegung in das Spiel, aber es blieb äußerst eng. Auch als die anfängliche Nervosität nachließ, blieb die Parte zunächst von eher durchschnittlichen Wurfquoten geprägt – was allerdings auch der harten Defense beider Teams geschuldet war. Dass die Grazer, die nach dem beeindruckenden Vortagessieg gegen Meister Wien mit viel Selbstvertrauen auftraten, zur Pause knapp voran lagen (36:32), war in erster Linie dem überragenden Zachery Cooks zu verdanken. Der explosive US-Guard scorte allein in Viertel zwei 13 Punkte. Nach dem Seitenwechsel fanden auch die Gmundner endlich einen Rhythmus. Angeführt von Toni Blazan übernahmen die Schwäne zunehmend die Kontrolle und mit einem zwischenzeitlichen 13:2-Run auch erstmals eine zweistellige Führung. Dank einer mittlerweile soliden Ausbeute aus dem Zweipunktebereich wurde der Vorsprung im Schlussviertel lange erfolgreich verteidigt – auch weil beim UBSC die Legionäre – abgesehen vom starken Lukas Simoner – im Angriff zu wenig Unterstützung bekamen.

Wie schon am Vortag steckten die Grazer aber nicht auf. Einige Unkonzentriertheiten der Swans, und plötzlich waren die Steirer eine Minute vor Schluss wieder auf fünf Punkte dran. Für die Sensation sollte es aber nicht mehr reichen, denn mit seinem fünften Dreier des Abends brachte Blazan den Cup-Sieg seiner Schwäne endgültig in trockene Tücher (73:67). Der UBSC Raiffeisen Graz ist mit der ungleichen Behandlung in der zweiten Halbzeit nicht einverstanden. Bei so einem tollen Finale sollte unbedingt darauf geachtet werden. Alles andere schadet diesem fantastischen Sport.

Der Forward der Gmunder, der sich neben 21 Punkten auch für neun Rebounds verantwortlich zeichnete, wurde als wertvollster Spieler des Cup-Finales ausgezeichnet.

Was allerdings nicht geehrt wurde, waren die Spieler und Betreuer des UBSC Raiffeisen Graz. Nach zwei hervorragenden Leistungen bei diesem Final Four gab es erstaunlicher Weise nicht einmal eine Gratulation, geschweige denn eine Medaille oder einen Pokal. Eine sehr respektlose Vorgangsweise der Liga.

Einen besonderen Dank gibt es  an  die Fans des UBSC Raiffeisen Graz und auch an die  Fans der Gunners,  die für tolle Unterstützung in diesem Finale sorgten.

Anton Mirolybov, Head Coach Swans: „Vertrauen hat heute den Unterschied gemacht. Wir waren nervös, aber wir haben unser Spiel gespielt, wir haben unser Tempo gespielt. Das hat gereicht, das hat den Unterschied gemacht. Wenn wir die richtigen Würfe haben, werden wir sie auch treffen. Und dann haben wir auch die Wege zum Korb. Vor elf Jahren haben wir den letzten Cup geholt, ich bin superstolz. Wir arbeiten so hart. Haben den Supercup geholt, jetzt den Cup, ein Ziel gibt es noch.“

Toni Blazan, Spieler Swans: „Ich muss Graz gratulieren, die haben bis zum Schluss gekämpft. Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwergetan, es war sehr intensiv, sie haben uns wenige offene Würfe gelassen. Das Ergebnis sagt alles. Wir haben in Hälfte zwei aber die Intensität hochgeschraubt, davor gab es vom Coach eine Standpauke, danach hat sich alles ergeben. In der zweiten Halbzeit haben wir unser Tempo gespielt. Die Gefühle sind sehr hoch, ich habe dreimal im Cup-Finale verloren. Endlich.“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Das gesamte Turnier war unglaublich für uns. Ich bin echt stolz, auch was wir heute gezeigt haben. Wir waren sehr knapp dran. Aber ich muss Gmunden gratulieren zum Sieg. In Viertel drei waren wir zu naiv bei den Ballverlusten, sie waren dann zweistellig vorne. Das hat den Unterschied gemacht. Aber ich bin stolz.“

Lukas Simoner, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Einerseits bin ich stolz auf gestern und heute, das hätte keiner erwartet. Aber man will immer gewinnen. Wir haben dafür alles gegeben, es hat leider nicht gereicht. Wir waren super als Mannschaft, wir haben das ‚Ball Movement‘ besser exekutiert als zuletzt. Gmunden war etwas besser, sie sind tiefer, unsere Kräfte waren schon fast am Ende. Wir müssen jetzt aber den Schwung in die Liga mitnehmen.“

Beste Scorer:

Swans Gmunden: Blazan 21, Lautier-Ogunleye 12, Green 11, King 11, Friedrich 8, Güttl 7, Charles 3

UBSC Raiffeisen Graz: Zachery Deshon Cooks 26, Issac James Vann Jr. 13, Lukas Simoner 11,  Mario Spaleta 10, Tanner Giddings 5,  Robert Gerald Hawkinson 2,

Foto: Pictorial

Nach fantastischem Final Four-wir sind stolz auf unser Team

UBSC schlägt BC Vienna und steht im Finale

BC GGMT Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz 90:92

(28:21, 27:16, 14:32, 21:23)

Mit einer faustdicken Überraschung endet der erste Tag des Basketball Austria Cup-Wochenendes in Oberwart. UBSC Raiffeisen Graz feiert einen unglaublichen Comeback-Sieg gegen den BC GGMT Vienna und feiert einen knappen 92:90-Sieg gegen den haushohen Favoriten.

Der Favorit aus Wien übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel und setzte sich bis auf zehn Punkte ab. Die Grazer konnten zwar in weiterer Folge besser mithalten und das Spiel offener gestalten, der BC Vienna spielte aber an beiden Enden des Spielfeldes diszipliniert und waren bereits zur Pause komfortabel in Führung.

Wie verwechselt kamen die Steirer aus der Kabine, glichen sensationell sieben Minuten nach der Pause wieder aus und gingen kurz danach sogar in Führung. Die Wiener egalisierten die Grazer Führung zwar noch bis zum Ende des dritten Viertels, der UBSC entschied den Abschnitt aber mit 32:14 für sich. Die Antwort der Wiener folgte zwar prompt, aber die Grazer blieben am amtierenden Cupsieger dran und 50 Sekunden vor Schluss war das Spiel ausgeglichen. Der folgende Angriff der Wiener blieb erfolgreich und als Cooks sechs Sekunden vor Schluss zur Grazer Führung abschloss, kochte die Oberwarter Halle. Nach einem Timeout von Vienna verfehlte der letzte Wurf von Vujosevic das Ziel und der Underdog aus der Steiermark zog mit dem 92:90-Sieg sensationell ins Finale des Basketball Austria Cups ein.

Aramis Naglic, Coach Vienna: „Ich muss Graz gratulieren, die nicht den Glauben an den Sieg nicht aufgegeben haben. Wir müssen uns alle für die zweite Halbzeit schämen. Wir hätten sofort das Spiel entscheiden müssen, aber haben aufgehört zum Spielen. Wir haben heute Abend zu viele Schwächen gezeigt.“

Enis Murati, Spieler Vienna: „Wir hatten bis zur Halbzeit das Spiel völlig unter Kontrolle. Mir ist es unerklärlich, warum wir völlig den Faden verloren haben. Inakzeptabel, was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben. So eine Leistung muss für uns alle Konsequenzen haben und ich hoffe, dass wir irgendwie aus dieser Enttäuschung herauskommen, uns auf die Meisterschaft zu konzentrieren und alles daransetzen, um diese zu gewinnen.“

Ervin Dragsic, Head CoachUBSC Raiffeisen Graz: „Unglaublich, was in der zweiten Halbzeit passiert ist. Wir haben in der Kabine nur gesagt, dass wir uns besser präsentieren wollen und am Ende haben wir uns wirklich belohnt, unfassbar! Morgen werden wir noch einmal alles geben.“

Paul Isbetcherian, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind nicht so ins Spiel gestartet, wie wir wollten, sind dann aber zurückgekommen im dritten Viertel. Am Ende haben wir einander vertraut, zusammengespielt und ich glaube, verdient gewonnen.“

Beste Scorer:

BC Vienna: Rados 19, Novas 17, Murati 17,  Vujosevic 14, Savic 9, Milosevic 8, Siriscevic 6,

UBSC Raiffeisen Graz:  Issac James Vann Jr. 26, Zachery Deshon Cooks 20, Tanner Giddings 15,   Mario Spaleta 12, Robert Gerald Hawkinson 8,    Paul Isbetcherian 6,  Lukas Simoner 3, Milan Dokmanovic 2,

Foto: Pictorial

UBSC schlägt BC Vienna und steht im Finale

Im Final Four gegen den BC Vienna

BC GGMT Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz

Samstag, 19.15 – SPH Oberwart
Live auf laola1.tv

Die Wiener dominieren das Ligageschehen und haben auch schon zwei klare Siege gegen Graz am Konto. Wenn die Steirer die große Überraschung schaffen wollen, muss vor allem die Defense wieder so stark wie zu Saisonbeginn sein.

Aramis Naglic, Head Coach Vienna: „Der Cup ist ein ganz eigener Bewerb, wo ich glaube, dass alle Teams, die sich dafür qualifiziert haben, auch eine reale Chance haben, diesen zu gewinnen. Oberwart zeigt mit der Organisation des Cup Final Fours deutlich auch die Ambitionen dafür und sie werden sich sicherlich von ihrer besten Seite zeigen. Gmunden ist dieses Jahr wieder ein Top-Team, was sie auch im FIBA Europe Cup zeigten. Wir wollen ebenfalls dafür sorgen, unsere Ziele zu erreichen – unser Gegner, UBSC Graz, kann aber zu jeder Zeit für eine Überraschung sorgen. Ich freue mich auf eine hohe Basketballqualität von allen Teams und Schiedsrichtern am Feld sowie eine gut organisierte Veranstaltung.“

Petar Stazic-Strbac, Manager Vienna: „Alle vier Teams wollen an diesem Wochenende in Oberwart den österreichischen Cup gewinnen und werden sicherlich alles geben, um dieses Ziel zu erreichen. Ich bin überzeugt, dass unsere Jungs bereit sein werden.“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir werden gegen Wien versuchen, etwas zu ändern. Hoffentlich sind wir dann erfolgreicher“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Wien ist klarer Favorit, dennoch: Neues Spiel und hoffentlich neues Glück.“

See you soon – Basketball is Life

Beim BC Vienna war nichts zu holen – klare Niederlage

BC GGMT Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz 108:76

(24:13, 22:18, 36:26, 26:19)

Einmal mehr meisterlich präsentierte sich am Sonntag BC Vienna. Der Titelverteidiger lieferte die perfekte Generalprobe für das Cup-Halbfinale in einer Woche und ließ dem UBSC von Beginn weg kaum eine Chance. Besonders defensiv war die erste Halbzeit der Wiener sehr ansprechend, während offensiv einmal mehr das Duo Enis Murati und Jozo Rados für wichtige Akzente sorgte. Nach einer 46:31-Führung in Hälfe eins ließen die Bundeshauptstädter auch danach nichts mehr anbrennen. Kontrolle am Rebound, hohe Treffsicherheit und beeindruckendes Passspiel sorgten für einen klaren 108:76-Sieg.

Enis Murati, Spieler Vienna: Das war heute ein Statement vor dem Cup-Final-Four und jetzt werden wir uns die ganze Woche gut vorbereiten.“

Petar Stazic-Strbac, Manager Vienna: Gratulation an die gesamte Mannschaft zum verdienten Sieg. Aber das müssen wir jetzt schnell vergessen, weil ab morgen gilt der ganze Fokus dem Cup und da wird es ein ganz anderes Spiel sein.“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: Gratuliere Vienna, verdienter Sieg. Wir haben im Moment viele andere Probleme. Aber ich denke, teilweise haben wir auch gut gespielt.

Paul Isbetcherian, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben mit Intensität verteidigt. Leider hatten wir am Rebound Probleme, deshalb hatten wir zur Halbzeit einen Rückstand. In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild, Vienna hat daher verdient gewonnen. Aber wir freuen uns auf ein spannendes Cup-Final-Four in einer Woche.“

Beste Scorer:

BC Vienna: Novas 27, Murati 21, Rados 15, Siriscevic 12, Savic 9, Manigat 8, Vujosevic 8, Zdravkovic 5, Valentin 3

UBSC Raiffeisen Graz:  Zachery Deshon Cooks 17, Tanner Giddings 15,  Issac James Vann Jr. 15, Mario Spaleta 10, Milan Dokmanovic 7,   Paul Isbetcherian 4, Valentin Siegmund 4, Leonardo Lovrin 2, Robert Gerald Hawkinson 2,

Foto: Pictorial

Beim BC Vienna war nichts zu holen - klare Niederlage

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