Lehrviertel Grazer Art
(23:21, 19:36, 19:19, 18:24)
Ereignisreich gestalten sich die ersten Minuten in Game 3 der Viertelfinal-Serie zwischen unserem UBSC Raiffeisen Graz und den Raiffeisen Flyers Wels. Beide Teams sind zu Beginn gleichauf und können ihre Possession erfolgreich nutzen. Zwei Minuten vor Schluss treffen die Flyers zwei Dreier in Folge und führen somit erstmals das Spiel mit zwei Possessions an.
Unsere Jungs starten mit einem acht Punkte Run hervorragend in den zweiten Abschnitt, welcher Flyers Headcoach Sebastian Waser zu einem Timeout zwingt. Doch kurz darauf können die Welser durch einen Treffer from Downtown die Partie wieder ausgleichen. Starlin Inoa Gil’s Dreier sind es in dieser Phase, welche die Oberösterreicher im Spiel hält. Dennoch gelingt es unseren Jungs im weiteren Verlauf, wieder die Oberhand zu gewinnen. Der UBSC demütigt die Hausherren im zweiten Viertel und geht mit einem 15 Punkte Vorsprung in die Pause.
Headcoach Dragšič’s Mannen kommen gut aus der Kabine. Brewer sorgt mit gewohnt geglücktem Layup gleich zu Beginn für klare Verhältnisse. Doch Gil’s Dreier sind es wiederum, die noch nicht für die Vorentscheidung des UBSC sorgen. Gegen Mitte des Viertels kommen die Flyers auf acht Punkte ran und zwingen Dragšič zu einem Timeout. Daraufhin gelingt es unserem UBSC den Vorsprung wieder auf eine zweistellige Punkteanzahl auszubauen.
Im letzten Viertel gelingt es unseren Jungs, die Flyers dauerhaft auf Distanz zu halten. Knapp vier Minuten vor Ende des Spiels stellt Zach Laput from Downtown sogar wieder auf den ursprünglichen 15 Punkte Vorsprung. Ein Buzzer Beater von
Peyton Gerald sorgt für die endgültige Entscheidung in Game 3. Der UBSC bricht somit die Serie und kann bereits am kommenden Donnerstag zuhause den Halbfinal-Einzug fixieren.
René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Wie schon in Game 1 vor einer Woche in Wels hat das zweite Viertel das Spiel entschieden, nur diesmal zu unseren Gunsten. Was war Ihr Erfolgsrezept?
Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Unser Erfolgsrezept war heute eigentlich relativ klar: Wir wollten mit mindestens derselben, wenn nicht sogar noch mehr Energie spielen – vor allem in der Verteidigung. Wir wussten, dass wir gegen diesen Gegner defensiv dagegenhalten müssen. Ich finde, das haben wir gut umgesetzt. Wir haben die einfachen Fastbreak-Punkte größtenteils weggenommen, und das war ein wichtiger Schlüssel. Und vorne muss man sagen: Nach guter Defense und solidem Rebounding haben die Jungs das offensiv wirklich gut ausgespielt. Wir sind zu offenen Würfen gekommen und haben die dann auch konsequent getroffen. Am Ende war genau das ausschlaggebend für den Unterschied.”
Artikel von René Pauger
Fotos: © Basketball Austria / Uwe Winter




























