Am Samstag drittes Spiel in Wels

Raiffeisen Flyers Wels vs. UBSC Raiffeisen Graz

Samstag, 14.00 Uhr – Raiffeisen Arena Wels

Live auf ORF Sport + und auf  basketballaustria.tv

Nach je einem Heimsieg geht die Serie zwischen Wels und Graz völlig offen in Spiel drei. Die bisherigen Duelle unterstreichen die Bedeutung des Heimvorteils: Die letzten sieben Aufeinandertreffen dieser beiden Teams wurden jeweils vom Heimteam gewonnen.

Die Flyers wollen natürlich diesen Trend fortsetzen und sich in eigener Halle gegen die Grazer durchsetzten. Headcoach Sebastian Waser setzt dabei erneut auf Intensität, Tempo und die Kadertiefe seines Teams, nachdem man in Graz trotz Niederlage über weite Strecken auf Augenhöhe agierte.

UBSC Raiffeisen Graz hingegen bewies beim 85:79-Erfolg in Partie zwei die Fähigkeit, sich anzupassen und von Spiel zu Spiel Antworten zu finden – insbesondere das zweite Viertel (Plus zwölf) war sehr beeindruckend und brachte die Entscheidung. Details dürften auch in Spiel drei den Ausschlag geben.

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Heimsieg – UBSC gleicht aus

 UBSC Raiffeisen Graz vs Raiffeisen Flyers Wels 85:79

(17:26, 22:10, 21:22, 25:21)

Raiffeisen Flyers Wels holt sich den Aufwurf beim zweiten Viertelfinal Spiel gegen UBSC Raiffeisen Graz im Raiffeisen Sportpark. Graz beginnt sehr zahm und nervös gegen die Oberösterreicher. Nach 1:30 liegen sie mit 0:5 zurück. Eine Auszeit der Grazer nach 3 Minuten bei 1:12 kann sie ein wenig aufwecken und bringt sie auf 15:16 (7. Minute) heran. Mit drei Dreier in Folge sorgt aber Wels wieder für klare Verhältnisse und beendet das erste Viertel mit klaren 17:26.

Die Aufholjagd der Grazer wird in der 5.Minute durch einen Korb von Nick Lynch zur ersten 33:32 Grazer Führung belohnt. Trotz der schlechten Dreierquote 14% von Graz Ks 33% der Welser gehen die Teams mit einer 39:36 Grazer Führung in die Halbzeitpause. Das 2. Viertel ging mit 22:10 an das Heimteam.

Bis zur 24. Minute gelingt es den UBSC Raiffeisen Graz dank zweier Dreier von Nick Lynch die Führung auf 50:40 auszubauen. Aber Fehlwürfe und Fouls von Graz bringt Wels wieder auf 50:45 in der 26. Minute heran. Bei Graz hat Peyton Gerald schon 4 Fouls und muss auf der Bank Platz nehmen. Marcus Azor und Novas Mateo sorgen mit ihren 4 Punkten in Folge für die Verkürzung des Rückstandes von Wels auf 60:58 in der 30. Minute. In der 32. Minute bringt Duje Radja Wels durch einen Korbleger mit 62:63 wieder in Front. Zach Laput trifft seine 2 Freiwürfe, Peyton Gerald nur einen Freiwurf aber ist dann in der 34. Minute mit einem Jin In für Graz zum 67:63 erfolgreich. Trotz zwei Dreier von Azor und Gil kann Wels nur auf 75:71 drei Minuten vor dem Spielende verkürzen.

Die Grazer sind aber sicher an der Freiwurflinie (87%) vs (76%) und lassen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Graz ist ein wenig besser im 2 Punkte Bereich (51%-50%) und Wels stärker bei den Dreier 32% zu 25%.

Mit einem 85:79 Sieg kann der UBSC Raiffeisen Graz in der Serie auf 1:1 ausgleichen.

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: „Unglaubliches Spiel nach einem erneut katastrophalen Start. Wir haben dann gezeigt, was in der Mannschaft steckt und ich bin stolz wie wir reagiert haben. Es war sehr intensiv, aber wir haben anders gespielt als im ersten Spiel. Jetzt steht es 1:1, es heißt weiterkämpfen und dann sehen wir, was in Wels rauskommt“,

Fotos: © Basketball Austria / B. Kohlmaier

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz: Tevin Brewer 25, Zach Laput 24, Nick Lynch 19, Peyton Gerald 13, Jordan Wood 2, Chase Paar 2,

Flyers: Azor 26, Novas 20, Gil 13, Gomes 7, v. Fintel 6, Tepic 3, Jamison 2, Rada 2

Lehrviertel Welser Art

Raiffeisen Flyers Wels vs. UBSC Raiffeisen Graz 90:68

(16:13, 29:11, 23:24, 22:20)

Playoff Stimmung in Wels! Eine volle Halle schüchtert unseren UBSC Raiffeisen Graz in den ersten Sequenzen noch sichtbar ein. Wie es in einem Spiel dieser Rangordnung üblich ist, ist die Intensität eine andere. Beide Mannschaften agieren hart in der Defense. Den Raiffeisen Flyers Wels gelingt es jedoch besser, ihren Paint zu verteidigen. Ein punktearmes, dafür umso hart umkämpftes erstes Viertel entscheiden die Hausherren knapp für sich.

Die Flyers starten auch besser in den zweiten Abschnitt. Mit nur einer erfolgreichen Possession bis zur Hälfte des Viertels wird es ganz schwer die Heimmannschaft auf Distanz zu halten. Eine verletzungsbedingte Auswechslung von Peyton Gerald macht diese ohnehin schon schwere Aufgabe nicht gerade einfacher. Auch Brewer’s erster Treffer From Downtown sorgt nicht für die gewünschte Entlastung. Ein lehrendes Viertel aus Sicht des UBSC schafft klare Verhältnisse in Game 1.

Ein gebeutelter Peyton Gerald betritt in Hälfte zwei wieder das Welser Parkett. Doch das Wiedersehen beläuft sich auf kurze Dauer. Für den US-Amerikaner geht es nicht weiter. Weiter geht es jedoch leider mit der Angriffsmaschinerie der Oberösterreicher. Das dritte Viertel ist eines, bei dem unser UBSC den Flyers wieder die Stirn bieten kann. Am Ende entscheiden es unsere Jungs knapp für sich.

Im letzten Viertel sind wir es, die zunächst den Ton angeben. Zu Mitte des Viertels baut sich kurz Momentum auf, doch die Aufholjagd kommt zu spät. Das genickbrechende zweite Viertel entscheidet Game One in der Playoff Series. Weiter geht es nächsten Mittwoch zuhause im Sportpark.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Herbe Niederlage in Wels, somit führen die Flyers die Serie mit 1:0 an. Warum scheiterte der Gameplan so drastisch im zweiten Viertel?”

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Wir müssen das Spiel noch genauer analysieren, um die Kernpunkte für den Meltdown auszuforschen. Aber ich denke, dass wir uns einfach zu viel vorgenommen haben und die Jungs, die zuteils ihr erstes Playoff Spiel gespielt haben, von der Atmosphäre erdrückt worden sind. Wir wollten eine hohe Intensität auf den Court bringen und sehr aggressiv verteidigen. Das ist uns in dieser Phase des Spiel komplett entglitten. In der zweiten Hälfte fanden wir wieder in die Spur, aber das Spiel wurde schon vor der Pause entschieden. Wels hat das Spiel verdient gewonnen.”

Pauger: “A show of force from the flyers in Game One of the Playoff Series this evening. What are the reasons for the blowout in the second quarter?”

Tevin Brewer, Point Guard UBSC Raiffeisen Graz: “They just came with more energy and put more pressure on us. Me as the point guard, I got to be better at getting our teammates in and stuff. We got to be better at getting open. But we got to be physical, more physical on defense so they can’t get easy drives.”

Pauger: “Game 2 is already next wednesday. How do you guys want to defend your home court?”

Brewer: “We got to come out with energy, like the fire is coming out with energy. We come out with energy, stop Azor from getting to the paint, and stop the shooters from getting open shots. I feel like we have a great chance to win.”

Artikel von René Pauger

Fotos: © Basketball Austria / Uwe Winter

Beste Scorer:

Flyers: Azor 26, Duach 18, Gil 12, Tepic 10, Gomes 8, Jamison 6, v. Fintel 6, Javaragic 4.

UBSC Raiffeisen Graz: Tevin Brewer 24, Jordan Wood 13, Zach Laput 9, Nick Lynch 8, Chase Paar 6, Peyton Gerald 4, Niklas Michel 3, Alan Derado 1.

Der UBSC ist das statistische Topteam der Regular-Season

Dass der UBSC Raiffeisen Graz heuer eine Top-Perfomance hingelegt hat, ist vielen Basketballfans nicht verborgen geblieben.
Nun wird nach der Regular-Season umso klarer, wie beeindruckend die Gesamtleistungen des Teams um die Coaches Ervin Dragsic und Dimitris Sarikas waren und sind.

Das UBSC-Team war Spitzenreiter der win2day Basketball-Superliga in folgenden Kategorien:

Nummer 1
Nummer 2:

Nummer 3:

  • Assists
  • drittbeste Defense
Diese Statistiken sind in Europa als Team-Leistung nahezu einzigartig. 2 Runden vorm Ende des Grunddurchgangs war es sogar noch imposanter. Der UBSC war in 12 von 15 nennenswerten Kategorien NUMMER 1 der Basketball-Superliga.
Da mutet es schon fast befremdlich an, dass man nur mit etwas Glück die Top 6 schaffen konnte. Der Tabellenplatz spiegelt daher absolut nicht die hervorragenden Leistungen unserer Jungs wieder. Bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend der Wertschätzung unseres Teams nicht fortsetzt.
Gesamt gesehen hat der UBSC – dadurch begründet – ein extrem schnelles, attraktives Basketball gespielt, das zeitweise über 1000 Fans in die Halle gelockt hat.
Der UBSC Raiffeisen Graz hofft daher auf die weiterhin großartige Unterstützung der Fans in den kommenden Play-Offs.
Erster Heimspieltermin: 22.4. um 19 Uhr im Raiffeisen-Sportpark.

Auf Ihr Kommen und Ihre Unterstützung freut sich der

UBSC Raiffeisen Graz

Die heiße Phase beginnt

Raiffeisen Flyers Wels vs. UBSC Raiffeisen Graz

Samstag, 19.00 Uhr – Raiffeisen Arena Wels

Live auf  basketballaustria.tv

Wie schon in der Saison 2023/24, als man am Ende Vizemeister wurde, startet unser UBSC Raiffeisen Graz in Game 1 der Best of Five Playoff-Serie der win2day Basketball Superliga auswärts gegen die Raiffeisen Flyers Wels. Das erste Spiel an jenem 20. April 2024 gewann der UBSC mit 82:81 und stellte so die Weichen auf einen 3:1 Erfolg über die Flyers im Viertelfinale. Gutes Omen also für das diesjährige Aufeinandertreffen.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Mit dem Ergebnis in Klosterneuburg steht fest, dass es im Playoff gegen die Flyers geht, mit Heimvorteil auf Seiten der Welser. Wie optimistisch ist man, die Oberösterreicher in einer Serie zu schlagen?”

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Beide Teams denken, dass sie die Serie für sich entscheiden können. Für uns spricht, dass wir eine sehr junge und motivierte Mannschaft haben, die sehr heiß auf die Playoffs ist. Wir haben uns diese Ergebnisse bis jetzt verdient. Jetzt müssen wir aber natürlich noch stärker auftreten und ich denke, wir sind in der Lage, das zu schaffen. Ich will keinen Favoriten ausgeben, auch wenn die Welser Heimvorteil haben. Wir haben dieses Selbstvertrauen, wir haben genug Qualität, die Flyers zu schlagen. Sie haben jedoch auch genug Qualität uns zu schlagen. In der bisherigen Saison hat immer das Heimteam das Duell entschieden. Das zählt jetzt aber nicht mehr, denn es ist eine neue Geschichte, neue Spiele, anderer Druck, wie vielleicht in der Meisterschaft. Die Mannschaft, die den Druck besser verkraftet und auch die bessere Tagesform erwischt, wird die Duelle für sich entscheiden.”

Artikel von René Pauger

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Mit Sieg im Gepäck beginnt die Playoff-Reise

BK Karbon-X Dukes vs. UBSC Raiffeisen Graz 82:88

(18:21, 14:21, 18:19, 32:27)

Unser UBSC Raiffeisen Graz startet treffsicher in die Partie. Doch auch die BK Karbon-X Dukes starten vielversprechend. Nach gut drei gespielten Minuten vollendet Jordan Wood einen schönen Spielzug mit einem Slam Dunk und setzt somit das erste Highlight. Fortan sind unsere Jungs das spielbestimmende Team. Wenige Sekunden vor dem Ende dunkt Chase Paar sehenswert über den Verteidiger und bringt die Viertelführung ins Ziel.

Unsere Jungs starten durch einen sechs Punkte Lauf wunderbar in den zweiten Abschnitt. Nachdem die Dukes besser in die Partie finden und auf zwei Punkte rankommen, setzt Headcoach Dragšič gekonnt das Timeout. Wie schon in den letzten Spielen zeigen Dragšič’s Timeouts Wirkung, denn unsere Jungs erweitern den Vorsprung auf zehn Punkte. Zu Viel des Guten, denkt sich Dukes Headcoach Zeleznik und setzt das Timeout bei der Heimmannschaft. Doch dieses bringt nicht den gewünschten Umschwung und somit geht unsere Mannschaft mit einer zehn Punkte Führung in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit ist es die Heimmannschaft, die besser aus der Kabine kommt und sich die ersten Punkte sichert. Auch Freiwürfe helfen unserem UBSC nicht wieder in die Spur zu finden. Doch die Punkteflaute ist nur von kurzer Dauer, denn Jordan Wood nagelt kurz darauf einen Dreier in die Klosterneuburger Maschen. Anschließend marschieren beide Teams im Gleichschritt. Gegen Mitte des Viertels beträgt der Vorsprung noch immer zehn Punkte. Ein erfolgreicher And One kann diesen kurz darauf sogar noch erhöhen.

Auch im letzten Viertel treffen beide Mannschaften quasi mit jeder eigenen Possession. Doch der Schlussabschnitt wird überschattet von Schiedsrichterentscheidungen, die die Zuschauer im Happyland zum Kochen bringen. Am Ende bringt unser UBSC den Vorsprung routiniert über die Zeit und feiert somit den so lang ersehnten Auswärtserfolg. Im Playoff treffen die Mannen rund um Tevin Brewer auf die Flyers, die nach ihrem Erfolg über die Bulls den vierten Platz im Seed belegen und somit das Heimrecht haben.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Der 1. Auswärtserfolg in der Platzierungsrunde ist nun doch noch gelungen und das zu keinem besseren Zeitpunkt. Hat man mit dem heutigen Sieg dieses Selbstvertrauen, auch auswärts gewinnen zu können, wiedergefunden?”

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Ja, natürlich. Es ist immer gut, wenn du es schaffst, auswärts zu gewinnen, besonders gegen starke Gegner wie Klosterneuburg. Klosterneuburg war jetzt in den letzten Spielen eine sehr heiße Mannschaft, da sie komplett waren. Ich denke, für das Selbstvertrauen hat uns der Sieg heute sehr gut getan und so werden wir auch das Playoff bestreiten.”

Pauger: “We successfully defended the fifth place in the Playoff Seed against our direct opponents today.”

Peyton Gerald, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: “It feels great. You know, every day, which is, every game, we just wanna win. So it doesn’t really matter who we match up with. We just knew that we wanted to win this game, and then whoever we match up with in the playoffs, we match up with, and that was our mentality. So we just want to, break that three losing game streak, and now we got to win. So let’s go.”

Pauger: “21 points from yourself this evening. Is this the version of your game we will see in the playoffs too?”

Gerald: Yeah, I mean, I feel like I didn’t play my, you know, absolute best, but for sure, I mean, playoff time, that’s, we’re trying to win a trophy, so it’s game time.”

Pauger: “When it belongs to the current standings you’re facing the Flyers in the playoffs. What are you expecting from the Best of Five Series against them?”

Gerald: “They’re real gritty, so obviously, you know, when we played them at home, we beat them, and then when we played them there, we split. So it’s going to be a tough game. They play gritty, they play fast, so, we’re going to get ready in our practices and then be ready to compete.”

Artikel von René Pauger

Fotos: © Basketball Austria / M.Filippovits

Beste Scorer:

Dukes: Zeleznik 18, Boumann 16, Withers 16, Landesberg 12, Vranes 11, Stajic 5, Blazevic 2, Holton 2,

UBSC Raiffeisen Graz: Tevin Brewer 26, Peyton Gerald 21, Nick Lynch 17, Jordan Wood 10, Zach Laput 8, Chase Paar 6,

Playoffs stehen in den Startlöchern

BK Karbon-X Dukes vs. UBSC Raiffeisen Graz

Samstag, 19.00 Uhr – FZZ Happyland

Live auf  basketballaustria.tv

Am letzten Spieltag in der Platzierungsrunde der win2day Basketball Superliga fordert unser UBSC Raiffeisen Graz die BK Karbon-X Dukes auswärts in Klosterneuburg. Somit geht es gegen den abermals direkten Konkurrenten im Rennen ums Seeding. Während der Platzierungsrunden 1. und 2. schon endgültig feststehen, ist von Platz 3 bis 6 noch alles offen. Lediglich zwei Punkte trennen die Teams in dieser Tabellenregion. Es erwartet uns also ein spannender letzter Spieltag bevor die Playoffs beginnen.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Drei knappe Niederlage zuletzt, wie wollen Sie vor den Playoffs den Umschwung gegen die Dukes einleiten?”

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Wir müssen die technischen Fehler und die in den letzten Spielen zu vielen Turnovers abstellen. Ich erwarte zu Spielbeginn mehr Aggressivität und ein energischeres Auftreten, sonst verschlafen wir die ersten Minuten. Die Dukes sind gefährlich, vor allem weil Landesberg zurückgekommen ist und gleich wieder gezeigt hat, dass er mit der beste Spieler dieser Liga ist. Wir bereiten uns in Ruhe auf Klosterneuburg vor und lassen keine Nervosität aufkommen. Ich kalkuliere keine Tabelle, denn wir gehen jedes Spiel auf Sieg. Wir haben bereits gezeigt, dass wir gegen jeden gewinnen können und mit diesem Selbstvertrauen gehen wir auch in das Spiel.

Artikel von René Pauger

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Knappe Niederlage gegen den amtierenden Meister

UBSC Raiffeisen Graz vs. Unger Steel Gunners Oberwart 82:86

(17:18, 27:31, 16:16, 22:21)

Nach knapp drei gespielten Minuten in dieser Partie erleben wir im Raiffeisen Sportpark auch schon das erste Highlight. Ein Slam Dunk von Peyton Gerald bringt gleich einmal Feuer in dieses schon im Vorhinein als vermeintliches Topspiel angepriesene Duell. In den ersten paar Minuten sind die Unger Steel Gunners aus Oberwart unserem UBSC Raiffeisen Graz jedoch oftmals dieser einen Possession voraus. Ein schöner Dunk nach Fast Break gleicht diese Partie erstmals aus. Ausgeglichen ist auch das Stichwort dieses ersten Viertels. Lediglich ein Punkt trennt die beiden Teams.

Unsere Jungs eröffnen die Punktejagd und übernehmen die Führung. Danach verläuft die Partie so wie im ersten Viertel, nämlich beide Teams im Gleichschritt. Bisher gelang es noch keiner Mannschaft, sich punktemäßig einigermaßen abzusetzen. Ein geglückter And One nach gut fünf gespielten Minuten bringt unseren UBSC wieder an die Front. Doch sofort schaffen es die Gunners wieder zu kontern. Ihnen gelingt es auch, nach einem ausgebliebenen Foulpfiff für die Grazer, zum ersten Mal in diesem Spiel auf ein Two Possession Game zu erhöhen. Bis zur Halbzeitpause ändert sich dahingehend auch nichts mehr.

Ein gelungener Dreier von den Gästen setzt den Startschuss für die zweite Hälfte. Knapp zur Hälfte dieses Viertels stellen die Burgenländer auf eine zehn Punkte Führung. Ein darauffolgendes Timeout von Headcoach Dragšič soll die Partie zu Gunsten unseres UBSC drehen. Eine Minute vor dem vierten Viertel können unsere Jungs wieder auf drei Punkte Rückstand verkürzen, der jedoch Sekunden später wieder auf sechs Punkte erhöht wird. Ein geglückter Freiwurf sorgt für eine fünf Punkte Aufholjagd im letzten Viertel.

Ein direkt verwandelter Dreier macht diese Aufgabe noch erschwinglicher. Im Anschluss können die Gunners das Spiel an sich binden und zwischenzeitlich auf zehn Punkte Vorsprung erhöhen. Doch Dragšič’s Timeouts zeigen heute besonders Wirkung, denn daraufhin kann unsere Mannschaft knapp vier Minuten vor Schluss abermals auf ein One Possession Game verkürzen. In Folge lassen die Gunners unseren UBSC nicht mehr die Führung ergattern und setzen 35 Sekunden vor Schluss den Game Over From Downtown.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Such a close match against the current champion of the Superliga today. What was the reason for the close loss?

Dimitris Sarikas, Co-Trainer UBSC Raiffeisen Graz: “At first I say congrats to both teams for the good game. I think the team that deserved to win actually won. The reason why we lost are the turnovers. We lost our concentration there, especially in the last minutes of the game. We need to be more focused to close up these tough games, especially when you’re playing against the back to back champions. But overall I think we also did some good things during the game. We dominated the rebounds against them which kept us in the game. Our defense in the first half was very soft. We gave them a lot of three points which they executed and made a high percentage of the three-pointers. They shot 56% three-point today. That’s an extremely high percentage. So if we’re not there, we get everybody involved, then it gets a tough game. Halftime, we went in, we made some adjustments to it. We came closer, but as I said in the last minute, it was the turnovers that decided the game. And that’s where we need to be a little bit more concentrated, focused for the little details, because this is the difference between winning and losing at this level of basketball right now. Yes, next game is a final now. It’s a game we wanna win. Dukes are a good team. They got Landesberg back. We’ll be prepared as much as we can about them, and we’ll see then who we get in the playoffs and take it from there.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Knappe Niederlage heute gegen den amtierenden Meister. Wenn man das statistisch aufgreifen muss, kann man vielleicht die Turnovers hernehmen. Das waren von uns 16 an der Zahl, doppelt so viele wie von den Gunners. War diese Statistik ausschlaggebend heute?”

Niklas Michel, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: “Auf alle Fälle. Turnover sagt immer viel über das Spiel aus. Wenn man viele Turnover hat, ist man unkonzentriert, so wie wir heute auch waren. Und das müssen wir auf alle Fälle gegen Klosterneuburg jetzt besser machen nächste Partie.”

Pauger: “Auch die Dreierquote ließ heute mit spielübergreifend 5 zu wünschen übrig. Wieso schwankt diese Statistik in den letzten Spielen so?”

Michel: “Also heute kann man auf alle Fälle sagen, dass wir defensiv sehr unkonzentriert waren und deswegen sehr oft auf uns gescored worden. Und dann ist es im Endeffekt schwierig, dann in der Offense auch konstant zu sein. Und das war heute auch ein großes Problem bei uns.”

Pauger: “Jetzt wollen wir auf nächsten Samstag blicken. Da haben wir das letzte Spiel in der Platzierungsrunde auswärts in Niederösterreich gegen die Dukes. Was erhofft man sich da?”

Michel: „Ja, das ist das letzte Spiel der Saison und wir wollen auf alle Fälle gewinnen und einen Aufschwung mitnehmen für die Playoffs, wo wir dann zuschlagen werden und hoffentlich bis ins Finale kommen.”

Artikel von René Pauger

Fotos: © Basketball Austria / B. Kohlmaier

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz:  Tevin Brewer 19, Jordan Wood 15, Peyton Gerald 14, Nick Lynch 12, Zach Laput 11, Niklas Michel 6, Chase Paar 5,

Gunners: Carrillo 24, Johnson 12, Taylor 11, Sims 9, Köppel f. 8, Knessl 7, Köppel D. 6, Käferle 3, Patekar 3, Poljak 3,

UBSC darf sich so kurz vor den Playoffs kein Ei legen

UBSC Raiffeisen Graz vs. UNGER STEEL Gunners Oberwart

Montag, 15.30 Uhr – Raiffeisen Sportpark, Graz

Live auf basketballaustria.tv

Inmitten der Feierlichkeiten des Osterfestes empfängt unser UBSC Raiffeisen Graz zum letzten Heimspiel der Platzierungsrunde die Unger Steel Gunners Oberwart. Nachdem unsere Jungs zuletzt zwei bittere Pillen schlucken mussten, konnten die Gunners sich mit Siegen gegen Kapfenberg und Wels aus ihrer kurzzeitigen Abwärtsspirale befreien.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Am Ostermontag empfängt man die wiedererstarkten Gunners zu Hause, die nach den Siegen gegen die Bulls und den Flyers wieder Selbstvertrauen tanken konnten. Wie gehen Sie das letzte Heimspiel vor den Playoffs an?

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Oberwart kommt aus einer Negativserie immer zurück, sie hatten Verletzungsprobleme und mussten die richtige Taktik wiederfinden. Ich erwarte eine physisch hart geführte Partie mit hoher Intensität. Es gibt in diesem Spiel keinen Favoriten, für mich ist das ein 50:50 Spiel. In so einem Aufeinandertreffen entscheiden Faktoren wie die Tagesform.

Artikel von René Pauger

See you there – Basketball is Life

Starker Auftritt wird letzten Endes nicht belohnt

BC Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz 102:97

(25:24, 28:30, 22:15, 27:28)

Nein, liebe Fans des UBSC Raiffeisen Graz, es ist kein Aprilscherz, dass der BC Vienna heute mit voller Besatzung antritt. Aber Spaß beiseite. Den Startschuss für den Punkteregen setzen unsere Jungs. In den ersten Minuten hält unser UBSC erstaunlich gut dagegen, lediglich die Freiwürfe durch die vermehrten Fouls sind es, die uns punktemäßig noch hinterherhinken lassen. Nach gut sieben gespielten Minuten können wir sogar die Führung übernehmen. Mit einem Punkt Rückstand beenden wir dieses besonders gute erste Viertel.

Das zweite Viertel starten wir direkt mit einem geglückten Dreier, welcher die erneute Führung bedeutet. In diesen Minuten geht es hin und her, Führungswechsel stehen an der Spielordnung. Bemerkenswert ist unsere heutige Dreier-Quote, die bis zu diesem Zeitpunkt bei 71% liegt. Somit haben wir nach viertelübergreifend 15 gespielten Minuten gleich viele Dreier verwertet, wie das ganze Spiel über in Wels. Vier Minuten vor der Pause führen wir nach getroffenen Dreier mit sechs Punkten. Den Vorsprung können wir bis zum Pausenton halten, wenn auch gemildert.

Zu Wiederbeginn setzt sich unser Spiel auch so fort. Nach knapp drei Spielminuten können wir den Vorsprung auf sieben Punkte erhöhen. Nach einem darauffolgenden sechs Punkte Lauf des BC zieht unser Headcoach Ervin Dragšič gekonnt das Timeout. Drei Minuten vor dem Anbruch des letzten Viertels können die Wiener abermals die Führung übernehmen. Und das bleibt auch so, sechs Punkte gilt es aufzuholen.

Früh im vierten Viertel startet unsere Mannschaft einen sieben Punkte Lauf und zwingt damit BC-Headcoach Mike Coffin zum Timeout. In den folgenden Spielminuten bleiben wir immer dran an den Wienern, bis wir 2:13 Minuten vor Spielende auf ein one possession game verkürzen können. In den letzten Szenen des Spiels geht es Schlag auf Schlag. 33 Sekunden vor Schluss kann der heute so starke Zach Laput mit einem Dreier den Rückstand auf zwei Punkte verringern. Nichtsdestotrotz fährt unser UBSC erhobenen Hauptes zurück in die grüne Mark.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Super Auftritt Ihrer Mannschaft heute. Was hat schlussendlich gefehlt, um die Punkte mit nach Graz zu nehmen?”

Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Ich denke, dass uns auch das Rebound-Verhältnis, das letzten Endes klar für die Wiener sprach, sehr wehgetan hat. Nichtsdestotrotz war ich positiv überrascht von unserem Auftritt. Wir können auf die Jungs mächtig stolz sein. Diese Spielweise und diese Energie müssen wir in die nächsten Spiele übertragen. Dann können wir auch im Hinblick auf die Playoffs ganz weit kommen.

Pauger: “Am Ostermontag empfängt man die wiedererstarkten Gunners zu Hause, die nach dem Sieg gegen die Bulls wieder Selbstvertrauen tanken konnten. Wie gehen Sie das letzte Heimspiel vor den Playoffs an?

Dragšič: “Oberwart kommt aus einer Negativserie immer zurück, sie hatten Verletzungsprobleme und mussten die richtige Taktik wiederfinden. Ich erwarte eine physisch hart geführte Partie mit hoher Intensität. Es gibt in diesem Spiel keinen Favoriten, für mich ist das ein 50:50 Spiel. In so einem Aufeinandertreffen entscheiden Faktoren wie die Tagesform.

René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Great team performance against a full BC Vienna Roster today. Maybe there was even more to it?

Zach Laput, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: “Yeah, they brought their full roster today. We know that they’re a really good team. Every game on the road’s hard. This was a hard fought game and we came up really short. We’re gonna learn a lot from this and we’re gonna be ready for the playoffs.

Pauger: “Let’s talk about your performance. Top-Scorer today’s evening with 26 points. Is this the best version of yourself?

Laput: “This was probably the best I’ve played all year. You know you wish you’ll get the win but I thought my mentality of fighting as hard as I could led to a really good individual performance.

Pauger: “On Easter Monday we are facing the Gunners. You guys already showed this season that you can beat them. How can you succeed again?

Laput: “We believe that we can beat everyone when we play with our potential so it really comes down to playing together, fast and really hard. We are young so we got to clean up some of these unexperienced mistakes from myself and all of us throughout the game that have led to these close losses but we know when we clean these up we’re confident that we’re going to be the best team of the league.

Artikel von René Pauger

Fotos: © Basketball Austria / Andreas Pichler

Beste Scorer:

BC Vienna: Asceric 21, Bajo 18, Mladenova 16, Jarumbauskas 15, Mahalbasic 10, Glas 9, Stazic 8, Hunter 5,

UBSC Raiffeisen Graz: Zach Laput 26, Jordan Wood 21, Tevin Brewer 19, Peyton Gerald 18, Chase Paar 8, Nick Lynch 5,

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