Starker Auftritt wird letzten Endes nicht belohnt
(25:24, 28:30, 22:15, 27:28)
Nein, liebe Fans des UBSC Raiffeisen Graz, es ist kein Aprilscherz, dass der BC Vienna heute mit voller Besatzung antritt. Aber Spaß beiseite. Den Startschuss für den Punkteregen setzen unsere Jungs. In den ersten Minuten hält unser UBSC erstaunlich gut dagegen, lediglich die Freiwürfe durch die vermehrten Fouls sind es, die uns punktemäßig noch hinterherhinken lassen. Nach gut sieben gespielten Minuten können wir sogar die Führung übernehmen. Mit einem Punkt Rückstand beenden wir dieses besonders gute erste Viertel.
Das zweite Viertel starten wir direkt mit einem geglückten Dreier, welcher die erneute Führung bedeutet. In diesen Minuten geht es hin und her, Führungswechsel stehen an der Spielordnung. Bemerkenswert ist unsere heutige Dreier-Quote, die bis zu diesem Zeitpunkt bei 71% liegt. Somit haben wir nach viertelübergreifend 15 gespielten Minuten gleich viele Dreier verwertet, wie das ganze Spiel über in Wels. Vier Minuten vor der Pause führen wir nach getroffenen Dreier mit sechs Punkten. Den Vorsprung können wir bis zum Pausenton halten, wenn auch gemildert.
Zu Wiederbeginn setzt sich unser Spiel auch so fort. Nach knapp drei Spielminuten können wir den Vorsprung auf sieben Punkte erhöhen. Nach einem darauffolgenden sechs Punkte Lauf des BC zieht unser Headcoach Ervin Dragšič gekonnt das Timeout. Drei Minuten vor dem Anbruch des letzten Viertels können die Wiener abermals die Führung übernehmen. Und das bleibt auch so, sechs Punkte gilt es aufzuholen.
Früh im vierten Viertel startet unsere Mannschaft einen sieben Punkte Lauf und zwingt damit BC-Headcoach Mike Coffin zum Timeout. In den folgenden Spielminuten bleiben wir immer dran an den Wienern, bis wir 2:13 Minuten vor Spielende auf ein one possession game verkürzen können. In den letzten Szenen des Spiels geht es Schlag auf Schlag. 33 Sekunden vor Schluss kann der heute so starke Zach Laput mit einem Dreier den Rückstand auf zwei Punkte verringern. Nichtsdestotrotz fährt unser UBSC erhobenen Hauptes zurück in die grüne Mark.
René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Super Auftritt Ihrer Mannschaft heute. Was hat schlussendlich gefehlt, um die Punkte mit nach Graz zu nehmen?”
Ervin Dragšič, Headcoach UBSC Raiffeisen Graz: “Ich denke, dass uns auch das Rebound-Verhältnis, das letzten Endes klar für die Wiener sprach, sehr wehgetan hat. Nichtsdestotrotz war ich positiv überrascht von unserem Auftritt. Wir können auf die Jungs mächtig stolz sein. Diese Spielweise und diese Energie müssen wir in die nächsten Spiele übertragen. Dann können wir auch im Hinblick auf die Playoffs ganz weit kommen.
Pauger: “Am Ostermontag empfängt man die wiedererstarkten Gunners zu Hause, die nach dem Sieg gegen die Bulls wieder Selbstvertrauen tanken konnten. Wie gehen Sie das letzte Heimspiel vor den Playoffs an?
Dragšič: “Oberwart kommt aus einer Negativserie immer zurück, sie hatten Verletzungsprobleme und mussten die richtige Taktik wiederfinden. Ich erwarte eine physisch hart geführte Partie mit hoher Intensität. Es gibt in diesem Spiel keinen Favoriten, für mich ist das ein 50:50 Spiel. In so einem Aufeinandertreffen entscheiden Faktoren wie die Tagesform.
René Pauger, Sportjournalist UBSC Raiffeisen Graz: “Great team performance against a full BC Vienna Roster today. Maybe there was even more to it?
Zach Laput, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: “Yeah, they brought their full roster today. We know that they’re a really good team. Every game on the road’s hard. This was a hard fought game and we came up really short. We’re gonna learn a lot from this and we’re gonna be ready for the playoffs.
Pauger: “Let’s talk about your performance. Top-Scorer today’s evening with 26 points. Is this the best version of yourself?
Laput: “This was probably the best I’ve played all year. You know you wish you’ll get the win but I thought my mentality of fighting as hard as I could led to a really good individual performance.
Pauger: “On Easter Monday we are facing the Gunners. You guys already showed this season that you can beat them. How can you succeed again?
Laput: “We believe that we can beat everyone when we play with our potential so it really comes down to playing together, fast and really hard. We are young so we got to clean up some of these unexperienced mistakes from myself and all of us throughout the game that have led to these close losses but we know when we clean these up we’re confident that we’re going to be the best team of the league.
Artikel von René Pauger
Fotos: © Basketball Austria / Andreas Pichler























