Los geht’s mit dem ersten Spiel gegen Wien

BC GGMT Vienna vs. UBSC Raiffeisen Graz

Stand im Halbfinale: 0:0

Spiel 1: Sonntag, 20.00 – Hallmann Dome, Wien

Live auf SKY Sport Austria

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Die Play-offs verliefen für diese beiden Teams bisher sehr unterschiedlich. Während Vienna gegen die Lions der erwartete „Sweep“ gelang, mussten die Grazer gegen den SKN – ebenfalls erwartungsgemäß – lange kämpfen. Letztlich konnten sich die Steirer aber durchsetzen und dabei eindrucksvoll zur Schau stellen, was sie in dieser Saison so gefährlich macht: Mehr als 40 Punkte legte das Duo Haynes/Applewhite im Schnitt gemeinsam auf. Wenn dann auch noch die Würfe bei Schlüsselspielern wie Simoner, Varner oder Isbetcherian fielen und die Defense diszipliniert war, wirkten die Grazer wie Geheimfavoriten auf den Titel. Dazu müssten aber erstmal einmal drei Siege gegen Top-Favoriten auf den Titel her: BC GGMT Vienna. Die Wiener offenbarten in dieser Saison keine Schwächen und konnte alle bisherigen Begegnungen gegen den UBSC klar gewinnen. Alles andere als der Einzug ins Finale wäre also eine Enttäuschung.

Aramis Naglic, Coach Vienna: „Wir wissen alle, dass Graz diese Saison viele Offensiv-Talente beherbergt. Sie haben zwar keine allzu lange Bank, aber gerade das Trio Haynes, Applewhite und Varner kann jedem Gegner gefährlich werden. Ich war ehrlicher Wiese etwas erstaunt, dass sich Graz noch vor dem fünften Spiel ins Halbfinale durchkämpfen konnte. Sie spielen mit wirklich viel ‚Passion‘ und haben das auch gezeigt. Wir stehen im ersten Semifinale, beide Teams sollten etwas erholt sein und ich erwarte ein sehr spannendes Spiel zu Hause.“

Paul Radakovics, Spieler Vienna: „Graz wird bestimmt alles unternehmen, um uns im ersten Spiel zu überraschen. Wir werden dafür bereit sein!“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir müssen weiter intensiv verteidigen. Wir sind zwar die Außenseiter, können aber überraschen.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Wir wollen das Spiel möglichst lange offenhalten, denn im Finish waren wir diese Saison immer stark. Je länger wir die Partie also offenhalten, desto höher ist unsere Chance auf den Sieg.“

Foto: Pictorial

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Playoff Spieltermine gegen BC GGMT Vienna

Spieltermine Halbfinale groß

UBSC steht im Halbfinale – größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz 69:86

 (20:14, 11:20, 16:23, 22:29)

Endstand in der Serie: 3:1 für den UBSC Raiffeisen Graz

Für den SKN hieß es vor Spiel vier „Do-or-Die“. Dementsprechend hoch war auch die Intensität der Niederösterreicehr von der ersten Minute an. Wie schon in den Spielen zuvor war bei den St. Pöltnern Ferguson auf beiden Seiten der spielbestimmende Akteur. Der US-Big-Man führte seine Mannschaft zu einer 20:14-Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Abschnitt waren schließlich auch die Grazer in der niederösterreichischen Landeshauptstadt angekommen. Auf UBSC-Seite war es mit Applewhite ebenfalls ein US-Legionär, der die Partie jetzt an sich riss. Tatkräftige Unterstützung erhielt der athletische Forward dabei von Simoner, der speziell aus der Distanz immer mehr in Wurflaune kam. Bis zur Halbzeitpause hatten die Steirer so knapp die Führung übernommen (34:31). Nach der Pause blieben die Grazer am Gaspedal. Tiefe Dreier fanden wiederholt ihr Ziel, während man der zuvor noch so starken St. Pöltner Verteidigung immer mehr die hohe Intensität der Serie anmerkte. Die UBSC-Spieler wirkten hingegen, als hätten sie noch etwas mehr Energie übrig. Diese nutzten sie für starke Defense, sodass vor dem letzten Viertel bereits eine zweistellige Führung für die Dragsic-Truppe zu Buche stand (57:47). Diese wuchs bis zum Ende des Spiels – auch weil jetzt zusätzlich zu Applehwhite noch Haynes Feuer fing –auf 86:69 an. Der UBSC schafft somit den Aufstieg ins Halbfinale der BSL. Dort wartet BC Vienna.

Felix Angerbauer, Spieler SKN: „Wir haben mit sehr guter Defense angefangen und haben gut mithalten können mit den Grazern, aber dann in der zweiten Hälfte ist uns die Luft ausgegangen und Graz hat verdient gewonnen.“

Chris Ferguson, Spieler SKN: „Wir waren auf einer Augenhöhe in der ersten Halbzeit, haben einige schwere Würfe getroffen und großartig verteidigt, aber in der zweiten Hälfte haben sie ihre Dreier getroffen und wir nicht. Das hatte nichts mit den Schiedsrichtern zu tun, sie haben einfach besser geworfen als wir.“

Lukas Simoner, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind unglaublich stolz auf die Leistung und ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft, was wir leisten ohne unseren Starting-Center. Wir freuen uns schon sehr aufs Halbfinale und sind stolz, dass wir Geschichte geschrieben haben und ins Halbfinale eingezogen sind.“

Damani Applewhite, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Es war ein super Spiel. Wir wussten schon vorher, dass St. Pölten daheim schwer zu schlagen ist. Gratulation an sie, sie haben uns als Team besser gemacht und ich denke, wir sie auch. Gratulation an ihre Coaches und Spieler, ich wünsche ihnen alles Gute für die Zukunft.“

Beste Scorer:

SKN St. Pölten:  Ferguson 19, Mandic 14, Alanen 11, Lewis 10,  Mbemba 6,  Angerbauer 6, Wonisch 2,  Djukic 1

UBSC Raiffeisen Graz:  Damani Applewhite 26, Randy Haynes 24, Lukas Simoner 14, Lesley Varner 8,  Paul Isbetcherian 7,  Andrea Donda 4, William Emiohe 3,

Foto: Pictorial

STATS
Sieg im vierten Spiel gegen St. Pölten

Für Spiel 4 geht’s nach St. Pölten

SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz

Stand in der Serie: 2:1 für Graz

Spiel 4: Dienstag, 19.00 – bet-at-home Arena

Diese Serie ist nichts für schwache Nerven, besonders Spiel drei brachte Spannung und Emotion wie das nur Play-off-Basketball kann. Beide Mannschaften haben bisher ihre Pflicht erfüllt und daheim gewonnen. Dem SKN muss das am Dienstag erneut gelingen, um ein Spiel fünf in Graz zu erzwingen. Dazu werden die Niederösterreicher sich etwas einfallen lassen müssen, um Randy Haynes auszubremsen. Der US-Guard erzielt in der Postseason bisher 25 Punkte im Schnitt.

Andreas Worenz, Coach SKN: „Leider hat es im letzten Spiel in Graz nicht ganz gereicht. Wir wissen was zu tun ist und werden zu Hause gewinnen, um ein fünftes entscheidendes Spiel zu erzwingen.“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir wollen abermals über den Kampf in der Defense erfolgreich sein – es wird ein hartes Stück Arbeit. “

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Die Begegnungen waren bislang überaus spannend. Es gibt nach wie vor keinen Favoriten in dieser Serie.“

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UBSC gewinnt Spiel 3 und geht in der Serie in Führung

UBSC Raiffeisen Graz vs. SKN St. Pölten Basketball 78:72

 (22:13, 21:27, 16:17, 19:15)

Stand in der Serie: 2:1

Graz holt sich durch Andrea Donda den Aufwurf aber nach einem Grazer Turnover macht St. Pölten auch gleich die ersten zwei Punkte. Die Grazer gleichen aus und können sich langsam absetzen. Das Spiel ist wieder von einer intensiven, körperbetonten Verteidigung beider Teams geprägt. Durch gutes Teamplay und starker Defensive von Graz enden die ersten 10 Minuten mit 20:13.

Die jungen Grazer können den Vorsprung in 40 Sekunden auf 27:13 ausbauen. In der 14.Minute laufen Aapeli Alanen und Christopher Ferguson bei St. Pölten heiß. Graz hat Foulprobleme und ihre Turnover häufen sich. Bis zur Halbzeitpause kommen die Niederösterreicher auf 43:40 heran.

Nach der Halbzeitpause wird es im Raiffeisen Sportpark noch spannender, diese Spannung dauert bis 26 Sekunden vor dem Spielende. Die Führung wechselt mehrmals, St. Pölten ist in der 24.Minute mit 49:53 (+4) vorne. Je ein freigespielter Dreier von Randy Haynes und Lukas Simoner in der letzten Minute des dritten Viertels ermöglichen den UBSC Raiffeisen Graz mit 59:57 in den letzten Spielabschnitt zu starten.

Steven Kaltenbrunner trifft mit seinem Dreier zur letzten 59:60 Führung (32. Minute) für SKN St.Pölten. Eine gute Defensive der Grazer und ein Dreier von Paul Isbetecherian und zwei von Randy Haynes, der 12 Punkte in Folge für Graz trifft, scheint dadurch in der 38. Minute bei 72:67 das Spiel entschieden zu sein. Aber Kelvin Lewis, Aapeli Alanen und ihre Teammitglieder geben nicht auf und verkürzen 1:16 vor dem Spielende auf 72:71.

Bei Graz können Haynes, Varner und Applewhite (26 Sekunden Restspielzeit) anschreiben und St.Pölten verwirft und Graz holt  den Rebound. Von den letzten 6 wichtigen Freiwürfen treffen die Grazer 5 (trotz 46% im gesamten Spiel), dadurch gewinnt der UBSC Raiffeisen Graz das dritte Play Off Spiel im Viertelfinale gegen SKN St. Pölten mit 78:72 und stellt auf 2:1

Die unterschiedliche Trefferquote an der Dreierlinie, 42% bei Graz und nur 21% bei St.Pölten zeigt den starken Willen der Grazer in der Defensive. Von 70 Würfen aus dem Feld treffen die Niederösterreicher nur 27 (39%). Graz kommt zu 60 Wurfmöglichkeiten bei 30 Treffer (50%)

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Großartige Leistung von meiner Mannschaft. Wir haben 120 Prozent gegeben und mit so einer Einstellung wollen wir die Chance am Dienstag nützen.“

Paul Isbetcherian, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben die Konzentration in der ersten Halbzeit gehalten. Am Ende sind wir nervenstark geblieben und haben Charakter gezeigt.“

Andreas Worenz, Coach St. Pölten: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, wir haben einen Run zu wenig gehabt. Das haben die Grazer ausgenützt, aber wir werden noch ein fünftes Spiel erzwingen.“

Kevin Lewis, Spieler St. Pölten: „Graz war gut heute. Sie haben die wichtigen Plays und Würfe gemacht. Wir müssen nächstes Mal besser sein, um ein Entscheidungsspiel herauszuholen.

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz:  Randy Haynes 29, Damani Applewhite 18, Paul Isbetcherian 9, Lesley Varner 9,  Andrea Donda 6, Lukas Simoner 5, William Emiohe 2,

SKN St. Pölten:  Ferguson 20, Alanen 18, Lewis 12, Kaltenbrunner 9, Mbemba 6, Mandic 4, Wonisch 2, Bock 1

Foto: Pictorial

STATS

Spiel 3 in Graz gegen St. Pölten

UBSC Raiffeisen Graz vs. SKN St. Pölten Basketball

Spiel 3: Samstag, 17:30– Raiffeisen Sportpark Graz

Stand in der Serie: 1:1

Spiel zwei war von staken Runs auf beiden Seiten geprägt. Im Finish waren es aber die St. Pöltner, die den Ton angaben und sich so ungefährdet durchsetzten. Spiel eins und Spiel zwei waren damit relativ eindeutig. In der Regular Season lieferten sich die beiden Teams allerdings einige absolute Krimis lieferten. Ein Spiel, das bis zur letzten Sekunde spannend bleibt, wäre also eigentlich überfällig. Gut möglich also, dass die Fans in Graz am Samstag ein echter Basketball-Thriller erwartet!

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir müssen natürlich aus den Fehlern vom zweiten Spiel schnell Schlüsse ziehen. Wir waren aber auch merkbar mit der Behandlung unseres Teams – speziell in der zweiten Halbzeit – nicht zufrieden.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Wir wollen natürlich gewinnen. Mehr gibts nicht zu sagen.“

Andreas Worenz, Coach SKN: „Wir haben im zweiten Spiel deutlich mehr Intensität auf das Spielfeld gebracht. Das war ausschlaggebend für den Sieg. Wenn wir in Graz diese Leistung bestätigen, dann bin ich überzeugt, dass wir auch in Graz gewinnen können.“

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SKN St. Pölten gleicht in der Serie aus

SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz 87:75

 (19:17, 19:17, 29:21, 20:20)

Stand in der Serie: 1:1

Die Steirer starteten überfallsartig und waren nach nicht einmal 110 Sekunden mit 7:0 voran. Die St. Pöltner benötigten einige Minuten, glichen aber kurz vor Viertelende aus und führten nach zehn Minuten. Im zweiten Spielabschnitt der genau verkehrte Spielverlauf. Die Niederösterreicher zogen auf bis zu acht Punkte weg, konnten aber nur eine Vier-Punkte-Führung in die Pause mitnehmen. Der SKN kam bärenstark aus der Pause zurück und stellte mit einem 19:5 bis Viertelmitte auf +18. Die Grazer kämpften sich zwar ein wenig zurück, gingen aber mit einem 12-Punkte-Rückstand in den Schlussabschnitt. Die Niederösterreicher spielten auch im Schlussabschnitt eine ganz starke Partie und glichen mit dem 87:75-Sieg auf 1:1 in der Best-of-five-Serie aus.

Mate Mandic, Spieler SKN: „Es war eine gute Mannschaftsleistung und ein hart erkämpfter Sieg. Der Heimsieg ist sehr wichtig für uns und wir wollen uns auch Spiel drei holen.“

Roman Jagsch, Spieler SKN: „Es war eine gute Leistung über 40 Minuten von uns. Jetzt gilt es in Graz zu gewinnen.“

Justin Schlünken, Ass. Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Glückwunsch an St. Pölten zu einer sehr starken Energieleistung. Bis zur Pause haben wir noch gut mitgehalten, aber im dritten Viertel komplett den Faden verloren. 21 Offensiv-Rebounds des Gegners, da ist es am Ende schwer ein Spiel zu gewinnen.“

Paul Isbetcherian, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind nicht in unser Spiel gekommen und haben nicht die Würfe genommen, die wir nehmen wollten. Wir haben Probleme in der Transition-Defense gehabt und haben eine Lücke aufgerissen, die wir bis zum Ende nicht mehr aufholen konnten.“

Beste Scorer:

SKN St. Pölten:  Mandic 17, Ferguson 16, Lewis 13, Alanen 11, Kaltenbrunner 11, Mbemba 10, Djukic 4, Jagsch3, Bock 2

UBSC Raiffeisen Graz: Randy Haynes 21, Lesley Varner 15,   Andrea Donda 10, Paul Isbetcherian 10, Damani Applewhite 8, Lukas Simoner 7,  Valentin Sigmund 3,  William Emiohe 1

Foto: Pictorial

STATS

Spiel 2 – UBSC auswärts gegen SKN St. Pölten

SKN St. Pölten Basketball vs. UBSC Raiffeisen Graz

Stand in der Serie: 1:0 für UBSC Graz

Spiel 2: Donnerstag, 19.00– bet-at-home Arena

Live auf SKY Sport Austria

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Wenn man sich am bisherigen Saisonverlauf orientiert, erwartet die Fans am Donnerstag in St. Pölten ein Basketballfest. Zweimal haben der UBSC und der SKN in dieser Spielzeit in der niederösterreichischen Landeshauptstadt gegeneinander gespielt. Beide Male waren es absolute Krimis. Kurz nach Weihnachten setzten sich die St. Pöltner um drei Punkte durch, Anfang April hatten dann die Grazer das bessere Ende für sich und entführten einen Sieg mit plus zwei. In der Play-off-Auftaktpartie ging den Niederösterreichern im Finish ja die Luft aus, was die Dragsic-Truppe eiskalt bestrafte. In der bet-at-home Arena sollten die SKN-Fans aber für ausreichend Energie bis zur letzten Sekunde sorgen.

Andreas Worenz, Coach SKN: „Wir haben in Graz zu viele Fehler gemacht, um das Spiel zu gewinnen. Wenn wir die Fehler abstellen und in den entscheidenden Situationen cleverer agieren, haben wir gute Chancen, die Serie auszugleichen.“

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir hatten ein hartes erstes Spiel – es war ja bis ins 4. Viertel ausgeglichen. Wir brauchen eine ähnlich konzentrierte Defensivleistung wie am vergangenen Sonntag, damit wir gewinnen können.“

Lukas Simoner, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Mit dem mit dem Sieg vom Wochenende haben wir den ersten Schritt Richtung Halbfinale gesetzt – jetzt gilt es sich intensiv auf Spiel zwei vorzubereiten, um möglicherweise in Spiel drei zuhause mit den Fans im Rücken die Chance für den Aufstieg ins Semifinale zu haben.“

Personelles: Koroschitz fällt aus, Böck und Angerbauer sind fraglich (SKN).

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UBSC gewinnt erstes Spiel gegen St. Pölten

UBSC Raiffeisen Graz vs. SKN St. Pölten Basketball 80:62

 (15:14, 23:17, 12:18, 30:13)

SKN St. Pölten holt sich durch Christopher Ferguson den Aufwurf und dieser macht auch gleich die ersten zwei Punkte für sein Team. Der Grazer Randy Haynes trifft seinen Dreier weit entfernt von der Linie, kein Team kann sich absetzen. Das Spiel ist von einer intensiven, körperbetonten Verteidigung beider Teams geprägt. Bei 12:12 in der 8. Minute kann sich UBSC Raiffeisen Graz leicht absetzen 15:12. St. Pölten verkürzt dann auf 15:14 am Ende des ersten Viertels.

Bis zur 12. Minute wechselt die Führung, dann kann Graz wieder davonziehen und baut den Vorsprung auf 35:22 (15.Minute) aus. SKN St. Pölten verkürzt wieder dank Kelvin Lewis und Mate Mandic zum 38:31 Halbzeitstand.

SKN St. Pölten kommt aggressiver und mit mehr Einsatz aus der Kabine, sie verringern den Rückstand und gleichen in der 26. Minute zum 44:44 aus, und stellen durch einen Dreier von Mate Mandic auf 46:47. Graz zittert sich zum 50:49 Viertelende.

Im letzten Spielabschnitt trifft Aapeli Alanen seinen Wurf zum 52:52, aber da beginnt UBSC Raiffeisen Graz in der Offensive Team Basketball zu spielen, trifft besser vom Freiwurf und zieht zum Korb. Durch einen 10:0 Lauf kann sich Graz erstmals deutlich absetzen und führt in der 36.Minute mit 62:52.

Die Steirer feiern einen verdienten 80:62 Sieg im ersten Spiel des Play – Offs und stellen auf 1:0.

Die unterschiedliche Trefferquote an der Dreierlinie, 32% bei Graz und nur 17% bei St.Pölten zeigt den starken Willen der Grazer in der Defensive. Von 72 Würfen aus dem Feld treffen die Niederösterreicher nur 25 (35%). Graz kommt nur zu 66 Wurfmöglichkeiten bei 31 Treffer (47%)

Lukas Simoner, Spieler UBSC Raiffeisen Graz: „Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg, ich glaube, wir haben heute sehr viel Charakter gezeigt, auch, dass wir ohne Giddings gewonnen haben. Wir haben St. Pölten zwar ins Spiel kommen lassen, dann aber verdient gewonnen. Wir freuen uns schon auf Donnerstag.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „Ein verdienter, kämpferischer Sieg von unserer Mannschaft. Ein großartiger Kampf. Auf geht’s am Donnerstag nach St. Pölten.“

Andreas Worenz, Coach SKN: „Im letzten Viertel ist uns leider die Luft ausgegangen, das müssen wir am Donnerstag besser machen.“

Steven Kaltenbrunner, Spieler SKN: „Ein katastrophaler Start in die Play-offs, wir müssen eigentlich überall alles besser machen. Wir haben uns dann in der zweiten Halbzeit wieder etwas zurückgekämpft, dann aber wieder aufgehört zu spielen.“

Beste Scorer:

UBSC Raiffeisen Graz:  Randy Haynes 24, Lesley Varner 16, Damani Applewhite 14, Andrea Donda 14, Lukas Simoner 10, William Emiohe 2,

SKN St. Pölten:  Mandic 20, Lewis 13, Alanen 9, Bock 8, Mbemba 6, Ferguson 4, Kaltenbrunner 2

Foto: Pictorial

STATS

Erstes Playoff Spiel gegen SKN St. Pölten

UBSC Raiffeisen Graz vs. SKN St. Pölten Basketball

Sonntag, 17:30– Raiffeisen Sportpark Graz

Damit, dass die Grazer die Regular Season auf Platz vier beenden und sich damit in Play-off-Runde eins sogar den Heimvorteil sichern, haben vor der Saison nicht viele gerechnet. Doch die Steirer haben die ganze Spielzeit über an der Tabellenspitze mitgemischt und wollen jetzt natürlich in der heißen Saisonphase noch eins draufsetzen und ins Halbfinale einziehen. Mit dem SKN wartet dabei aber ein Gegner, der nach einem Durchhänger nach Weihnachten rechtzeitig wieder seine Form gefunden hat und sich nun ebenfalls Hoffnungen auf einen langen Play-off-Run macht. Die Fans könnte also eine äußerst spannende Serie erwarten, die über die volle Distanz geht.

Ervin Dragsic, Head Coach UBSC Raiffeisen Graz: „Wir werden konzentriert an das Spiel herangehen und werden top vorbereitet sein. Wir wollen erstmals in der Geschichte des Grazer Basketballs ins Semifinale.“

Michael Fuchs, General Manager UBSC Raiffeisen Graz: „St. Pölten hat einen sehr tiefen und qualitativ guten Kader. Zuletzt hatte das Spiel ein unglaubliches Finish. Natürlich wollen wir den Heimvorteil nützen.“

Andreas Worenz, Coach SKN: „Wir freuen uns auf die schönste Zeit des Jahres, die Play-offs. Leider ist die Vorbereitung aufgrund von einigen Corona-Fällen nicht optimal. Ich hoffe, dass wir am Sonntag in Graz nicht allzu viele Ausfälle haben.“

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